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Zwei Bisherige dürfen nicht aufhören

Zwei Mitglieder der Schulpflege Stammertal dürfen ihr Amt nicht abgeben. Sie wurden wiedergewählt.

Melina Greminger und Karin Kienast sind jetzt Schulpflegerinnen wider Willen. Die beiden bisherigen Mitglieder der Schulpflege Stammertal hatten ursprünglich vor, ihr Amt niederzulegen. Gestern erhielten sie für die letzten beiden leeren Sitze je eine Handvoll Stimmen und wurden damit verknurrt, eine Legislatur anzuhängen. Konkret entfielen auf Kienast, die für das Schulhaus Oberstammheim verantwortlich ist, 18 Stimmen; Greminger, die das Personaldossier betreute, erhielt 15. Zum Vergleich: In den drei Gemeinden Waltalingen, Unter- und Oberstammheim, die gemeinsam die Kreisschule Stam­mertal bilden, wurden total 679 gültige Wahlzettel eingeworfen. Da im zweiten Wahlgang aber das relative Mehr massgebend ist, sind beide Schulpflegerinnen damit gewählt. Für diese Behörde gilt zudem Amtszwang.

Nach dem ersten Wahlgang im März waren noch vier Sitze leer. Im April stellte sich an einer Wählerversammlung Thomas Erzberger, Produktmanager aus Oberstammheim, offiziell zur Verfügung. Er machte gestern das mit Abstand beste Ergebnis. Erst viel später meldete sich Sekundarlehrerin Anita Fleury aus Guntalingen, die in Diessenhofen unterrichtet. Wegen des tieferen Bekanntheitsgrads holte sie deutlich weniger Stimmen als Thomas Erzberger. Die Schulpflege zählt elf Mitglieder, ihr neuer Präsident Andreas Fischer wurde im März gewählt.(flu)

Gewählt sind: Thomas Erzberger (Oberstammheim, neu), 560 Anita Fleury (Waltalingen, neu), 94 Karin Kienast (Oberstammheim, bisher), 18 Melina Greminger (Unterstammheim, neu), 15

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