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Zwei für nächste Playoffs

WINTERTHUR. Nach einer missratenen Saison wollen die Frauen des Squash-Racket-Clubs Winterthur wieder ganz vorne mitspielen – und holen zwei Verstärkungen aus Deutschland.

Sie waren als Titelverteidigerinnen in die letzte Saison gestartet – und verpassten überraschend die Qualifikation für die Playoffs. Es war eine Meisterschaft zum Vergessen. Tatsächlich hatten die Verantwortlichen des Squash-Racket-Clubs Winterthur alles anders geplant. Doch zunächst plagte sich die Nummer eins, Schweizer Einzelmeisterin Gaby Huber, mit Schmerzen an der Achillessehne. Danach zeigte sich die deutsche Nationalspielerin Franziska Hennes, verpflichtet als spielstarke Nummer zwei, wenig engagiert. Der Klub verzichtet in der Rückrunde auf sie.

In der kommenden Saison sind die Frauen des Squash-Racket-Clubs Winterthur aber wieder Anwärterinnen auf den Gewinn des Meistertitels. In den letzten Tagen vor dem Meldeschluss der Teams beim Verband (die Frist endete am 15. Juli) wurde die Verpflichtung zweier deutscher Verstärkungsspielerinnen fixiert. «Wir wollten keine Saison mehr wie die letzte», gibt Monika Bettoni stellvertretend für die ferienabwesende Spielleiterin Sara Scheitlin Auskunft. Bei den neuen Verstärkungen handelt es sich um Pamela Hathway und Stephanie Müller.

Nun kommt die Schwester

Die zwei sind für den bayrischen Klub Deisenhofen lizenziert. Dort ist auch Jennifer Hathway aktiv, die vorletzte Saison das Winterthurer Team verstärkte. Als der Klub nun wieder anfragte, sagte Jennifer aus beruflichen Gründen ab, vermittelte aber ihre zwei Jahre jüngere Schwester Pamela. Diese ist Nationalspielerin und erreichte zuletzt den Final der Deutschen Einzel-Meisterschaft. 2007 gewann die heute 25-Jährige die Bronzemedaille an der U19-Europameisterschaft.

Danach startete Pamela Hathway aber keine Profikarriere, sondern studiert im Ausland Biochemie. Stephanie Müller wiederum ist 24-jährig und spielte früher mit Deisenhofen in der Bundesliga. Sie sei «megafroh» über die beiden Zusagen, sagt Monika Bettoni. Angedacht ist, dass Hathway und Müller sich die Partien auf Position zwei neben Gaby Huber und Dominique Chassot, der Winterthurer Nummer 3, «in einem guten Verhältnis» aufteilen. Und dass sie ab und zu auch beide antreten. Damit sie dann spielberechtigt sind – für die nächsten Playoffs im Frühjahr.

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