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Zwei Junge übernehmen die Partymeile beim Winterthurer Bahnhof

Ihnen gehörte schon die Arch-Bar, nun kommen auch die Clubs Zimmer 31, Coyote Ugly und Kornhaus dazu: Zwei Junge übernehmen die Partymeile an der Unteren Vogelsangstrasse.

Betreiben neu auch das Zimmer 31 und das Coyote Ugly: Adrian Schnaubelt (l.) und Fabian Frauenfelder.
Betreiben neu auch das Zimmer 31 und das Coyote Ugly: Adrian Schnaubelt (l.) und Fabian Frauenfelder.
pd

Im Oktober 2014 eröffneten sie den neuen Club Hangar 11 in der Grüze, im Juli 2016 übernahmen sie die Arch-Bar und seit Anfang Jahr gehört ihnen nun auch das Zimmer 31, das Coyote Ugly und das vor kurzem eröffnete Kornhaus gegenüber. Die zwei 29-Jährigen, der Klotener Fabian Frauenfelder und sein Geschäftspartner Adrian Schnaubelt, übernehmen die Winterthurer Partymeile am Bahnhof Winterthur.

Mit dem Verkauf der Pedima AG zieht sich Roger Diener, der seit Jahrzehnten in der Winterthurer Clubszene aktiv war, aus dem Nachtleben zurück. Ihm gehörten früher unter anderem das Pacha oder das Viwa. Zu den Gründen schweigt Diener. Neben den drei Clubs an der Unteren Vogelsangstrasse 2 bis 7 gehört der Firma auch das extern betriebene Restaurant Trattoria La Torre.

Jedem Club sein Publikum

«Wir haben eigentlich nicht geplant, so schnell so viele weitere Lokale zu übernehmen», sagt Frauenfelder. Aber diese Gelegenheiten hätten sie nutzen müssen. Am Grundkonzept der Betriebe werde nichts verändert, sagt Frauenfelder. Das italienische Restaurant Trattoria La Torre wird von den bisherigen Betreibern weitergeführt. Den Mitarbeitern der drei Clubs haben die neuen Besitzer einen Vertrag angeboten, den praktisch alle unterschrieben haben. Allerdings mit einem Viertel weniger Lohn, wie eine Angestellte sagt. Auch die bisherige Geschäftsführerin bleibt. Trotzdem: «Vereinzelt werden wir einige Räume renovieren und Arbeitsprozesse verändern.» Dies werde aber im Hintergrund passieren. «Alle Betriebe bleiben wie gehabt geöffnet.»

Das Zimmer 31 und das Coyote Ugly sind bereits miteinander verbunden, die Arch-Bar und das Kornhaus liegen in unmittelbarer Nähe. Bleiben die vier Clubs einzeln bestehen? «Ja, definitiv. Jeder Club hat sein eigenes Stammpublikum», sagt der 30-jährige Geschäftsführer. Allerdings sei es nun möglich, mit allen Lokalen gemeinsam einen Anlass zu organisieren. Bei der Stadt habe man dafür bereits eine Eingabe für Anlässe an einigen Feiertagen gemacht. Dazu sollen auch nahe gelegene Clubs hinzugezogen werden: «Wir können uns eine Zusammenarbeit mit dem Salzhaus und dem Bolero vorstellen.»

Während das Zimmer 31 und das Coyote Ugly etablierte Clubs in Winterthur sind und nicht nur am Wochenende gut gefüllt sind, hatte das Kornhaus erst einige Monate provisorisch geöffnet. Seit Ende 2016 ist die kleine Bar vis-à-vis dem Zimmer 31, neben dem Terra-Brocki, wieder geschlossen. Sie wird in den nächsten Monaten umgebaut. Vieles, etwa die sanitären Anlagen, muss komplett erneuert werden.

Zufrieden mit der Arch-Bar

Mit der Entwicklung der Arch-Bar sind die beiden jungen Geschäftspartner zufrieden. «Wir haben uns den Weg steiniger vorgestellt», sagt Frauenfelder. Die Ausrichtung auf ein etwas älteres Publikum habe geklappt, der Saal im oberen Stock werde genutzt. Den angekündigten Ausbau des Untergeschosses habe man allerdings nach hinten verschoben. Dies mache in der jetztigen Situation wenig Sinn. «Darum kümmern wir uns, wenn alles andere läuft.»

Neben den neu sechs Betrieben in Winterthur gehören den zwei Jungunternehmern bereits der Floor Club und das Castle in Kloten sowie der Kursaal in Arosa. Mittlerweile beschäftigen Frauenfelder und sein Team einen Mitarbeiterpool von über 100 Angestellten.

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