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Zwei Stammertaler mischten vorne mit

Junge Stammertaler Schützen sorgten am Knabenschiessen für Topresultate: Oliver Reinhard und Ex-Schützenkönig Robin Huber belegen die Plätze 4 und 6.

Die Bilanz kann sich sehen lassen: Zwei der sechs besten Schützen am diesjährigen Knabenschiessen kommen aus dem Stammertal. Es sind dies der 13-jährige Oliver Reinhard aus Waltalingen und der 15-jährige Robin Huber, der in Guntalingen wohnt. Sie beide hatten am Wochenende 34 von 35 möglichen Punkten geschossen und sich für die Schlussrunde von gestern qualifiziert. In der Endabrechnung belegen sie die Ränge 4 und 6; insgesamt hatten dieses Jahr über 4000 Mädchen und Buben am Wettschiessen im Zürcher Albis­güetli teilgenommen.

Um ein Haar wäre Oliver Reinhard gestern gar auf dem Podest gelandet. Doch der Computer, der die Treffer auf den Scheiben im Detail auswertete, sah einen Konkurrenten vorne, der ebenfalls 31 Punkte geschossen hatte. Reinhard war mit seinem Ergebnis dennoch vollauf zufrieden. Schliesslich sei er vor dem Stechen doch ziemlich nervös gewesen, sagte er. «Es war ein sehr seltsames Gefühl.» Am Gabentisch holte er sich 2000 Franken in bar. Der Grund: «Das Velo war leider schon weg.»

Für den 1.-Sek-Schüler Oliver Reinhard war das diesjährige Knabenschiessen eine Premiere. Sein Kollege Robin Huber dagegen nahm schon zum dritten Mal teil – 2010 wurde er gar Schützenkönig. Er werde bestimmt auch nächstes Jahr wieder teilnehmen, sagte der Polymechanikerlehrling, der in der Endrunde 30 Punkte machte.

Kein Zufall

Matthias Arnold aus Unterstammheim rundete das Resultat der Stammertaler ab, auch wenn seine 33 Punkte nicht für den Final reichten. Allen drei Schützen ist gemeinsam, dass sie den Schiesskurs Guntalingen besucht haben oder noch dabei sind. «Regelmässiges Training und konsequente Anwendung der schiesstechnischen Regeln»: Das sei das Rezept, sagt ihr Betreuer Max Ulrich. Beim Knabenschiessen sei zudem wichtig, dass ein Schütze die Anweisungen des Betreuers umsetzen könne – zum Beispiel: «Ziele weiter unten links.» Denn das Visier darf im Wettkampf nicht verstellt werden. Doch all das reicht nicht, um vorne mitzumischen. Ulrich: «Bei diesem Schiessen spielt auch das Glück eine Rolle.»

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