Zum Hauptinhalt springen

Zwei verheerende Brände innert weniger Stunden

Am Wochenende brannte es in Aadorf und in Wiesendangen. Verletzt wurde beide Male niemand, die Schäden gehen aber in die Zehntausende.

Eine vierköpfige Familie aus Wiesendangen hat am Wochenende über Nacht ihr Zuhause verloren. Ein gewaltiges Feuer hat ihr Einfamilienhaus an der Florastrasse in den frühen Moregnstunden des Samstags so stark zerstört, dass die Bewohner nicht damit rechnen, vor Ende Jahr zurückkehren zu können. Ihr einziges Glück ist es, dass niemand zu Hause war ausser der Katze, als das Feuer ausbrach – und auch diese habe überlebt. Laut der Kantonspolizei sind die Küche und das Wohnzimmer ausgebrannt, die anderen Räume sind von Russ- und Rauchschäden gezeichnet. Bilder der Feuerwehr lassen das Ausmass der Zerstörung erahnen. Es dürfte laut Polizei mehrere Hundertausend Franken kosten, alles zu reparieren und zu ersetzen. Die Familie ist nun bei Verwandten untergekommen. Sie erlebt nach eigenem Bekunden extrem viel Hilfsbereitschaft, auch aus der Nachbarschaft. Was den Brand ausgelöst hat, ist noch unklar.

Zweiter Brand in «Lupos Bahnhöfli»

Die Wiesendanger Feuerwehr war kurz nach 2 Uhr alarmiert worden, nachdem Anwohner Flammen und Rauch bemerkt hatten. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, stand das Haus bereits in Vollbrand. Im Zug ihrer Löscharbeiten ist es den Feuerwehrleuten gelungen, zu verhindern, dass der Brand auf den angebauten Nachbarteil des Doppeleinfamilienhauses übergriff.Glück im Unglück hatten kurz darauf auch die Opfer eines zweiten Brands: Im Restaurant «Lupos Bahnhöfli» in Guntershausen bei Aadorf brach kurz nach 9 Uhr ein Feuer aus, und erneut wurde niemand verletzt. Der Brand war in der Waschküche ausgebrochen und hatte sich rasch im Dachstock ausgebreitet. Der Restaurantpächter alarmierte einen anderen Mieter, der noch schlief. Dann hätten beide nur noch wegrennen können, sagt dieser. Die Feuerwehr hatte den Brand nach etwas über einer Stunde gelöscht. Der Schaden geht in die Zehntausende.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch