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Zwei Verletzte wegen Orkanböen

Die Ausläufer des Hurrikans «Gonzalo» haben die Einsatzkräfte im Kanton Zürich auch während der Nacht auf Mittwoch auf Trab gehalten: Über 230 Einsätze musste die Feuerwehr bewältigen.

Ein Grossteil der Meldungen betraf umgewehte Bauabschrankungen und umgestürzte Bäume. In Embrach und Affoltern am Albis forderten die Sturmwinde aber auch Verletzte: An beiden Orten kollidierten Autofahrer mit Bäumen, die auf die Strasse gestürzt waren, wie die Kantonspolizei am Mittwochmorgen mitteilte. Die zwei Lenker zogen sich dabei leichte Verletzungen zu und mussten ins Spital gefahren werden. In fünf Fällen fielen Bäume auf parkierte Fahrzeuge, in denen sich aber niemand aufhielt. Für einen beträchtlichen Schaden sorgte eine umgestürzte alte Eiche in Oberrieden: Sie krachte auf das Dach eines Wohnhauses und richtete einen Sachschaden von mehreren Zehntausend Franken an. Flughafen Zürich für kurze Zeit gesperrt Bei Herrliberg rissen sich fünf Schiffe los, die von der Seepolizei und den Seerettungsdienstes wieder an Land gebracht werden mussten. Die Schäden sind noch nicht überall beseitigt: Gemäss Kantonspolizei ist die Strasse zwischen Wallisellen und Kloten durch den Hardwald wegen umgestürzter Bäume bis auf weiteres gesperrt. Auf dem Flughafen Zürich funktioniert der Betrieb am Mittwochmorgen wieder planmässig, wie es dort auf Anfrage hiess. Der Betrieb musste am Dienstagabend für knapp eine Viertelstunde eingestellt werden, da der Wind sicheres Starten und Landen erschwerte. Zudem wurde ein Container vom Wind verschoben. Er kam auf einer Piste zum Stillstand, von wo er zuerst wegtransportiert werden musste.

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