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Zweieinhalb Schläge bis zum «O'zapft is!»

Das 16. Wintethurer Oktoberfest ist offiziell eröffnet. In Trachten strömten die Besucher in die Reithalle und tanzten schon am frühen Abend Arm in Arm auf den Bänken und schwangen die Bierkrüge.

Der Gamsbart seines bayrischen Trachtenhuts zitterte und es wurde erstmals richtig laut, als Anton «Toni» Schneider, der Verkaufsdirektor von Heineken Schweiz seinen «Freunden von Haldengut» einen «Guten Abend!» zurief und mit der Mass zuprostete. Auch die Ehrengäste mischten sich bei der Eröffnung des 16. Winterthurer Oktoberfestes in der Reithalle unter die Massen. Besonders kumpelhaft war «Tonis» Gruss an SVP-Nationalrat Jürg «Tschüge» Stahl. Stadträtin Yvonne Beutler (SP), feierte in der VIP-Lounge bereits im feschen Dirndl, während Stadtpräsident Michael Künzle etwas später dazukam. Nachdem die drei Miss Oktoberfest-Kandidatinnen noch mit je einem Satz um die Gunst des Publikums werben durften, folgte der zeremonielle Höhepunkt des Abends, der offizielle Fassanstich. Hier galt es, Künzle höchstpersönlich vom Thron zu stossen. Zwei Hammerschläge hatte er einst gebraucht, um den Zapfhahn in das 200-Liter-Fass zu rammen. Rekord.

Auf und hinter der Bühne zu Hause

Regisseur und Schauspieler Hans Heinrich Rüegg, der stadtbekannte Direktor des Sommertheaters, schlug zweimal beherzt zu. Doch er brauchte einen dritten Sicherheitsschlag bis das Bier richtig sprudelte: «O’zapft is!»Arm in Arm schunkelten erste Reihen bereits stehend auf den Bänken, Andere schufen sich erst eine solide Basis mit Braten, Kartoffelstock und Rotkraut.

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