Zum Hauptinhalt springen

Polizei warnt vor Flugangeboten per SMS

Im Kanton Zürich sind ein halbes Dutzend auf eine neue Betrugsmasche mit Flugtickets hereingefallen. Die Polizei rechnet in den Sommerferien mit einer Häufung solcher Fälle.

Wegen einer neuen Betrugsmasche hat es in den letzten Tagen mehrere Anzeigen bei der Kantonspolizei Zürich gegeben. Die Opfer haben jeweils per SMS ein Angebot für eine Flugreise nach Pristina erhalten. Danach wurden sie aufgefordert, den Betrag auf eine in der Nachricht angegebene Kontonummer zu überweisen, teilt die Kantonspolizei mit. Doch nach der vermeintlichen Buchung warteten die Geprellten vergeblich auf die versprochenen Flugtickets.

Die unbekannten Täter haben ihre Opfer sehr gezielt ausgesucht, sagt Mediensprecher Werner Schaub auf Anfrage: «Die Täter verfügen offenbar über Telefonnummern von Personen, die Bezug zum Kosovo haben.» So handle es sich unter anderen um Leute, die kürzlich einen Flug nach Pristina gebucht haben. Wie die Täter an die Reisedaten gekommen sind, ist unklar.
Mann buchte für ganze Familie

Der Polizei sind bereits ein halbes Dutzend solcher Fälle bekannt. Die Betrüger ergaunerten sich im Kanton auf diese Weise mehrere tausend Franken. Einen Mann, der Tickets für die ganze Familie buchte, hatte es besonders hart getroffen, sagt Schaub. «Er hatte vier Tickets für je 480 Franken gekauft. Damit wurde er um insgesamt 1920 Franken betrogen.»

Die Unbekannten scheinen viel Arbeit in die Betrugsmasche zu investieren. So gelangt man via Link auf die Internetseite eines fiktiven Anbieters. Wie die Scheinfirma heisst, wollte Werner Schaub von der Kantonspolizei Zürich auf Anfrage nicht verraten, «ansonsten ändern die Täter womöglich die Internetseite.»

Die Kantonspolizei rät, Flugtickets ausschliesslich bei vertrauenswürdigen Anbieter zu kaufen. Gerade während den bevorstehenden Sommerferien wird mit einem Anstieg solcher Betrugsfälle gerechnet.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch