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Sport-News heute+++ Mujinga Kambundji kehrt Mitte Mai zurück +++ Marc Hirschi an der Tour de Romandie

Die nationalen und internationalen Sportmeldungen in der Übersicht.

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Rad: Marc Hirschi nimmt an der Tour de Romandie teil

Der derzeit beste Schweizer Radfahrer, Marc Hirschi, wird an der Tour de Romandie dabei sein. Wie die Organisatoren mitteilten, steht der 22-jährige Berner am Start, der dreifache Etappensieger Stefan Küng, Teamkollege Sébastien Reichenbach und Stefan Bissegger ebenfalls. Nicht dabei ist dagegen der slowenische Vorjahressieger Primoz Roglic. Die Tour de Romandie dauert vom 27. April bis 2. Mai. (lai)

Tennis: Medwedew mit Coronavirus infiziert

Der russische Tennisprofi Daniil Medwedew hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Der Weltranglisten-Zweite wurde am Montag positiv getestet und kann deshalb nicht am Masters-Sandplatzturnier diese Woche in Monte Carlo teilnehmen, wie die ATP am Dienstag mitteilte. Medwedew wurde sofort isoliert und wird weiterhin vom Turnierarzt überwacht. «Es ist eine grosse Enttäuschung, nicht in Monte-Carlo zu spielen. Mein Fokus liegt jetzt auf der Genesung und ich freue mich darauf, so schnell und sicher wie möglich wieder auf Tour zu gehen», sagte der 25-jährige Moskauer, der sowohl im Einzel als auch im Doppel antreten wollte. (dpa)

Leichtathletik: Mujinga Kambundji kehrt Mitte Mai zurück

Mujinga Kambundji, die WM-Dritte über 200 m von 2019, hat sich von ihrer Ende November im Training erlittenen Fraktur im Mittelfussknochen erholt. Im Dezember und Januar musste die Bernerin auf Sprinteinheiten verzichten. Sie nutzte die Wintermonate, um an ihrer Grundfitness zu arbeiten und verschiedene neue Trainingsreize zu setzen. «Die Reha verlief sehr gut, seit Februar kann ich den Fuss wieder voll belasten, wobei der Fokus bis Mai noch auf dem Stehvermögen und den längeren Distanzen liegen wird», sagt sie.

Kambundji wird Mitte Mai in die Saison einsteigen (über 300 und 200 m), ehe sie den Speed für den Kurzsprint aufbaut. Daher kommt die Staffel-WM von Anfang Mai in Chorzow (POL) für die 28-Jährige noch zu früh. Zurzeit bereitet sie sich in Belek (TUR) auf die Olympiasaison vor. (mos)

Nach ihrer Verletzung steigt Mujinga Kambundji Mitte Mai in die Saison ein.
Nach ihrer Verletzung steigt Mujinga Kambundji Mitte Mai in die Saison ein.
Foto: Peter Schneider (Keystone)
Formel 1: Schweigeminute für Prinz Philip vor Qualifying

Die Formel 1 ändert aus Rücksicht auf die Trauerfeier für Prinz Philip die Startzeit fürs Qualifying zum Grossen Preis der Emilia Romagna in Imola. Wie die Königsklasse des Motorsports am Dienstag mitteilte, wird die Startplatzjagd am Samstag auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari von ursprünglich 15 Uhr um eine Stunde auf 14 Uhr vorgezogen.

Vor der Qualifikation wird es eine Schweigeminute für Prinz Philip geben. Der Mann von Königin Elizabeth II war in der vergangenen Woche gestorben. Bis zur Trauerfeier am kommenden Samstag gilt in Grossbritannien offiziell Staatstrauer. (dpa)

Eishockey: Niederreiter und Kurashev treffen in der NHL

In der Nacht auf Dienstag waren zwei Schweizer mit Treffern in der NHL erfolgreich: Philipp Kurashev erzielte beim 4:3-Sieg n.V. gegen die Columbus Blue Jackets (mit Dean Kukan) das zwischenzeitliche 2:2 für seine Chicago Blackhawks. Teamkollege Pius Suter kam auf rund 15 Minuten Eiszeit, blieb aber ohne Tor.

Nino Niederreiter skorte zwar in seinem dritten Spiel in Serie, doch der Treffer half seinen Carolina Hurricanes nichts: Sie verloren 1:3 gegen die Red Wings, alle Tore fielen erst im Schlussdrittel.

Die San Jose Sharks mit Timo Meier zogen einen schwachen Abend ein und verloren gleich 0:4 gegen die Anaheim Ducks. (lai)

Darts: Rückkehr perfekt – Phil Taylor tritt bei WM der Senioren an

Rekord-Weltmeister Phil Taylor kehrt zurück auf die Darts-Bühne. Der 60-jährige Engländer soll 2022 bei einer neu eingeführten Senioren-WM antreten, wie «The Power» auf Twitter bestätigte. Die Verträge dafür seien bereits unterschrieben. Schon vor eineinhalb Wochen, als der 16-fache Champion Taylor die Einladung erhielt, reagierte er begeistert. «Es freut mich, dass ich eine Einladung zur ersten Senioren-WM erhalten habe. Seid euch sicher, dass ich sie auch gewinnen will.» Taylor gilt als erfolgreichster Darts-Spieler in der Geschichte des Sports. (dpa)

Federer verzichtet auf Masters in Rom

Roger Federer wird Anfang Mai nicht beim ATP-Masters-Turnier in Rom antreten. Der Name des 39-Jährigen steht nicht auf der Meldeliste, die am Montagabend auf der Homepage der Sandplatz-Veranstaltung veröffentlicht wurde. Das Turnier beginnt am 9. Mai.

Bei Masters-Events sind alle qualifizierten Profis automatisch angemeldet und müssen ihre Teilnahme aktiv absagen. In der Woche davor ist Federer, der im März in Doha sein Comeback nach mehr als einem Jahr Verletzungspause gegeben hatte, in Madrid gemeldet. Beim derzeit laufenden Turnier in Monte Carlo tritt Federer nicht an. (dpa)

Football: NFL-Star Julian Edelman beendet seine Karriere

Der dreifache Super-Bowl-Champion Julian Edelman hat sein Karriereende in der NFL bekanntgegeben. Der Spieler von den New England Patriots gewann die Meisterschaft in den Spielzeiten 2014, 2016 und 2018 und ist einer der prominentesten Receiver der Liga. In den elf Jahren seiner Profi-Karriere spielte er für kein anderes Team. Seine letzte Partie absolvierte er wegen einer Knieverletzung im vergangenen Oktober. «Wegen einer Verletzung letztes Jahr mache ich meinen Rücktritt vom Football offiziell», sagte der Kalifornier, der dieses Jahr 35 Jahre alt wird, in einem Videoclip auf Twitter. (dpa)

Rad: Cavendish siegt nach 1159 Tagen wieder

Mark Cavendish kann doch noch gewinnen. Der 35-jährige Brite siegte am Montag auf der zweiten Etappe der Türkei-Rundfahrt in Konya und feierte damit seinen ersten Erfolg seit 1159 Tagen. Der frühere Supersprinter übernahm damit auch die Führung in der Gesamtwertung.

Sein bis dahin letztes Rennen hatte Cavendish im Februar 2018 in Dubai gewonnen. Er war vor dieser Saison zum belgischen Team Deceuninck-Quick-Step zurückgekehrt und hatte sich damit noch einmal einen Schub erhofft. In seiner Karriere gewann Cavendish zwischen 2008 und 2016 dreissig Etappen der Tour de France, wurde dazu 2011 Weltmeister. (dpa)

Tennis: Davis-Cup-Finalturnier in drei Städten

Das Finalturnier des Davis-Cups wird ab dem 25. November in Innsbruck, Turin und Madrid ausgetragen. Das gab der Internationale Tennisverband ITF am Montag bekannt. Jede Stadt wird zwei der sechs Gruppen ausrichten. In Madrid werden dann zwei Viertelfinals, in Innsbruck und in Turin jeweils ein Viertelfinal stattfinden. Madrid richtet zudem die Halbfinals und den Final am 5. Dezember aus.

Das Finalturnier 2020 war coronabedingt um ein Jahr verschoben worden. 2019 hatte Spanien im Endspiel gegen Kanada gewonnen. (dpa)

Snowboard: Schweizer Cross-Team braucht neuen Trainer

Nach sechs Jahren sucht sich Mario Fuchs eine neue Aufgabe. Der 44-jährige Trainer des Schweizer Snowboard-Cross-Teams tritt per Ende Mai zurück, wie Swiss-Ski am Montag mitteilt. Wer die Nachfolge des Österreichers antritt, ist noch nicht geregelt. (tzi)

Olympisches: Japaner wollen keine Spiele diesen Sommer

72 Prozent der Japaner sprechen sich aus Angst vor einer weiteren Corona-Welle für die Absage oder Verschiebung der Olympischen Spiele und Paralympics in Tokio aus. Nur etwa 24 Prozent befürworten dagegen die Austragung des Ringe-Spektakels, das am 23. Juli mit der Entzündung des olympischen Feuers in Japans Hauptstadt beginnen soll. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Umfrage der Nachrichtenagentur Kyodo News hervor.

39,2 Prozent der Befragten sind für eine Absage der bereits um ein Jahr verschobenen Spiele. 32,8 Prozent sprachen sich für eine zweite Verschiebung aus. 92,6 Prozent der Befragten sagten, sie seien besorgt über ein Wiederaufflammen von Virusinfektionen.

In Japan geht das Impfen nur sehr schleppend voran. Nach Angaben des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Soziales sind bis Freitag nur 0,4 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft worden. Mediziner warnen davor, dass die Spiele im schlimmsten Fall zum Superspreader-Ereignis werden und neue Virusvarianten hervorbringen könnten. (dpa)

Curling: Schweizer holen WM-Bronze

Die Schweizer Curler haben die WM in Calgary auf Platz 3 beendet. Im Kampf um Bronze schlug das Quartett des CC Genf die Russen 6:5. Es war der erfolgreiche Abschluss eines ziemlich anstrengenden Sonntags.

Vierte WM-Teilnahme, vierte Bronzemedaille: Skip Peter de Cruz.
Vierte WM-Teilnahme, vierte Bronzemedaille: Skip Peter de Cruz.
Foto: Keystone

Am frühen Nachmittag hatte das Team um Skip Peter de Cruz im Viertelfinal die USA 7:6 bezwungen, kurz später gings bereits weiter mit dem Halbfinal gegen Schweden. Gegen die späteren Weltmeister um Skip Niklas Edin bezogen die Schweizer eine deutliche 3:11-Niederlage.

Sie verarbeiteten die Enttäuschung jedoch schnell und gewannen schliesslich wie schon 2014, 2017 und 2019 Bronze. (kai)

Eishockey: Sieg für Josi

Die Nashville Predators haben den vierten Sieg in den letzten fünf Partien eingefahren. Die Mannschaft um Captain Roman Josi schlug die Dallas Stars 3:2 nach Penaltyschiessen. Der Berner Verteidiger erhielt 25:02 Minuten Eiszeit und damit am meisten seines Teams. Die Partie beendete Josi mit einer ausgeglichenen Bilanz. (kai)

Golf: Matsuyama schreibt Sportgeschichte

Hideki Matsuyama hat mit seinem Triumph am Masters Golf-Geschichte geschrieben. Der 29-Jährige gewann am Sonntag als erster Japaner ein Major-Turnier. Matsuyama siegte nach einer 73er-Schlussrunde im Augusta National Golf Club mit insgesamt 278 Schlägen vor dem US-Amerikaner und Masters-Debütanten Will Zalatoris (279) sowie Jordan Spieth und Xander Schauffele (beide USA/281).

Als Trophäe bekam Matsuyama das legendäre grüne Sieger-Jackett und zusätzlich ein Preisgeld von rund zwei Millionen US-Dollar überreicht. Für den Japaner ist es der sechste Erfolg auf der US-Tour. Bereits vor zehn Jahren war er beim Masters als bester Amateur ausgezeichnet worden. 2011 hatte Matsuyama als damals 19-Jähriger den geteilten 27. Rang belegt. (dpa)

Erster japanischer Major-Sieger: Hideki Matsuyama.
Erster japanischer Major-Sieger: Hideki Matsuyama.
Foto: AFP
Eishockey: Siegenthaler neuer Teamkollege von Hischier

Die Washington Capitals haben Jonas Siegenthaler wegtransferiert. Der Zürcher Verteidiger wechselt im Tausch gegen einen Drittrunden-Pick im kommenden NHL-Draft zu den New Jersey Devils. Damit wird der 23-Jährige Teamkollege von Nico Hischier.

Muss Washington verlassen: Jonas Siegenthaler.
Muss Washington verlassen: Jonas Siegenthaler.
Foto: Keystone

Siegenthaler kam diese Saison nur siebenmal für die Capitals, bei denen er seit 2018 gespielt hatte, zum Einsatz. (kai)

Curling: Schweizer Männer im WM-Halbfinal

Nach dem eintägigen coronabedingten Unterbruch an der Curling-WM in Calgary wurde das Turnier am Sonntag fortgesetzt. Die Schweiz traf im Viertelfinal auf die USA und bezwang den Gegner 7:6.

Beide Teams starteten vorsichtig. Die Amerikaner gingen im 2. End mit 1:0 in Führung. Die Schweiz um Skip Peter de Cruz konterte im 3. End mit einem Dreierhaus und drehte die Partie. Im 5. End konnte die USA zwei Steine gutschreiben und schaffte den 3:3-Ausgleich. Ein End später stellten die Schweizer dank einem Zweierhaus den Zweipunkte-Vorsprung wieder her, ehe die Amerikaner im 7. und 8. End mit je einem geschriebenen Stein das Spiel wieder ausgleichen konnten. Im 9. End gelang den Schweizern ein Triple-Takeout und sie zogen dank einem Zweierhaus auf 7:5 davon. Die USA konnte im 10. End nur noch einen Stein gutschreiben, weshalb sie die Partie verloren.

Der Schweizer Skip Peter de Cruz. (Foto: Jeff McIntosh/Keystone)

Im Halbfinal trifft die Schweiz auf Titelverteidiger Schweden. Die Partie findet in der Nacht auf Montag statt. (heg)

Schwimmen: Kost mit Schweizer Rekord

War es eine Schutzbehauptung gewesen vor Beginn der Schweizer Meisterschaften in Uster? WM-Silbergewinner Jérémy Desplanches, Roman Mityukov und Noè Ponti waren sich einig, dass die derzeit erzielten Zeiten (weltweit) «nichts aussagen – denn niemand weiss, ob die Schwimmer dabei in Hochform waren, oder ob die Leistungen im Anschluss an harte Trainingswochen geschwommen wurden».

Dass sie offenbar doch einiges aussagen – und vor allem bewirken, war am Sonntag am besten festzustellen: Als Desplanches in seiner Paradedisziplin 200 m Lagen in 1:58,86 anschlug, brach er nicht in Jubelstürme aus – im Gegenteil. Er lag damit mehr als zwei Sekunden über seinem Rekord von 2019 und mehr als eineinhalb Sekunden über dem derzeit Europaschnellsten Alberto Razzetti (ITA). Die «Standortbestimmung», wie die Athleten solche Meisterschaften gerne nennen, hat ihm eine klare Antwort geliefert. Bis zur EM in Budapest hat er nun vier Wochen Zeit, an Defiziten zu arbeiten.

Nina Kost ist als Startschwimmerin der Lagenstaffel unterwegs zu einem neuen Schweizer Rekord über 100 m Rücken.
Nina Kost ist als Startschwimmerin der Lagenstaffel unterwegs zu einem neuen Schweizer Rekord über 100 m Rücken.
Foto: Patrick B. Krämer (Keystone)

Neben den drei Jungen Mityukov (20), Ponti (19) und Antonio Djakovic (18), die sich alle bereits für mindestens ein Rennen an den Olympischen Spielen in Tokio qualifiziert haben, glänzte vor allem Rückenspezialistin Nina Kost über 100 m Rücken. Als Startschwimmerin der Lagenstaffel schwamm sie in 1:00,66 Schweizer Rekord, schon den zweiten in diesem Jahr.

Kost, die in Heidelberg trainiert, näherte sich mit ihrer neuerlichen Bestleistung sowohl der europäischen Spitze als auch der Olympialimite deutlich. Für Tokio fehlen ihr noch vier Zehntel. Auch sie hat noch einen Monat Zeit bis zum letzten Qualifikationsrennen in Budapest. (mos)

Volleyball: Finalist Amriswil entlässt Trainer

Mitten im NLA-Playoff-Final hat Amriswil seinen Trainer Marko Klok per sofort freigestellt. Die Trennung erfolgte, nachdem die Thurgauer am Samstag gegen Chênois 1:3 verloren und in der Best-of-5-Serie 1:2 in Rückstand geraten sind. «Wir haben das Vertrauen in unseren Headcoach Marko Klok verloren», wird Martin Salvisberg, Präsident von Volley Amriswil, in einer Medienmitteilung zitiert. Nun soll der bisherige Co-Trainer Matevz Kamnik das Ruder rumreissen. (rom)

Marko Klok ist nicht mehr Trainer von Amriswil. Die Trennung erfolgt zu einem überraschenden Zeitpunkt.
Marko Klok ist nicht mehr Trainer von Amriswil. Die Trennung erfolgt zu einem überraschenden Zeitpunkt.
Foto: Anthony Anex (Keystone)
Automobil: Mortara schnellster Schweizer

Das vierte Saisonrennen der Formel E fand wie das dritte am Tag zuvor in Rom statt. Und wieder verpassten die Schweizer den Sprung aufs Podest. Edoardo Mortara wurde Vierter. Auf den Dritten Pascal Wehrlein hatte er rund zweieinhalb Sekunden Rückstand. Nico Müller klassierte sich als Neunter direkt vor Sébastien Buemi. Als Sieger konnte sich der Belgier Stoffel Vandoorne feiern lassen.

In der Gesamtwertung ist Mortara als bester Schweizer Siebter. Müller ist auf Rang 14 klassiert und Buemi 16.

Der nächste E-Prix findet am 24. April in Valencia statt. Erneut wird es an einem Wochenende zwei Rennen in derselben Stadt geben. (va)