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Sport kompaktMick Schumacher wechselt zum Haas-Team

Aegerter startet in ein neues Abenteuer +++ Weitere Corona-Fälle: St. Gallens Quarantäne verlängert +++ Keine Ski-Weltcups in China +++ Schweden und Finnen verzichten wegen Corona +++

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Fussball: Positiver Corona-Test im YB-Staff

Bei der Covid-19-Testserie im Hinblick auf das Europa-League-Spiel vom Donnerstag bei der AS Roma sind sämtliche Testergebnisse der YB-Spieler negativ ausgefallen. Assistenztrainer Patrick Schnarwiler hingegen wurde positiv getestet und musste sich sofort in Isolation begeben. Der Luzerner zeigt keine Symptome. Weil er sich im Umfeld der ersten Mannschaft und des Trainerstaffs konsequent an die Hygiene- und Distanzregeln hielt, hat sein positives Ergebnis keine weiteren Auswirkungen. (mb/pd)

Motosport: Aegerter startet in ein neues Abenteuer

Der 30-jährige Dominique Aegerter startet 2021 in ein für ihn komplett neues Abenteuer. So will er nebst in der MotoE auch in der Supersport World Championship eine bedeutende Rolle spielen. Dies teilt sein Management per Communiqué mit. Der 30-Jährige unterschreibt beim Ten Kate Racing Team einen Vertrag und wird mit einer Yamaha R6 auf Punktejagd gehen. (nih)

Dominique Aegerter startet neu auch in der Supersport World Championship. (Foto: Keystone)

Fussball: St. Gallens Quarantäne verlängert

Der FC St. Gallen muss noch länger in Quarantäne bleiben. Grund dafür sind drei neue Corona-Fälle im Team der Ostschweizer. Somit muss die Partie gegen Vaduz vom Samstag ebenfalls verschoben werden. Bereits das Spiel gegen den FCZ vom letzten Sonntag hatte nicht stattfinden können. (hua)

Ski: Keine Weltcups in China

Die alpinen Skirennfahrer, Skispringer, Nordischen Kombinierer und Langläufer haben im Jahr vor den Olympischen Spielen in Peking coronabedingt ihre Wettbewerbe in China abgesagt. Über diese Entscheidung informierte am Mittwoch der Weltverband Fis. Grund dafür seien die Corona-Vorgaben der chinesischen Behörden, die eine verpflichtende 14-tägige Quarantäne für alle Teilnehmer vorsehen. Mit diesen Bestimmungen könnte die Fis die weiteren Weltcup-Kalender nicht einhalten.

Konkret betroffen sind die Alpin-Rennen in Yanqing (27./28. Februar), der Skisprung-Weltcup (12.-14. Februar), die Wettbewerbe der Kombinierer (13./14. Februar) sowie die Rennen der Langläufer (19. bis 21. März), die allesamt in Peking geplant waren. Im Langlauf hätte die China-Reise nach ursprünglicher Planung sogar das Saisonfinale bedeutet. Ob und wie die Wettbewerbe ersetzt werden, liess die Fis am Mittwoch offen.

Und auch die geplanten Weltmeisterschaften der Snowboarder und alpinen Skirennfahrer werden abgesagt. Das gab der Weltverband Fis am Mittwoch bekannt, nachdem bereits etliche Weltcups in anderen Wintersportarten wie Ski alpin und Skispringen gestrichen wurden. (dpa)

Gut-Behrami wird nicht in China starten. Der Grund: Es finden keine Weltcups statt. (Foto: Imago)

Langlauf: Schweden und Finnen verzichten wegen Corona

Nach Norwegen ziehen auch Schweden und Finnland ihre Teilnahme an den Weltcup-Rennen im Skilanglauf in Davos und Dresden zurück. Die Sportler fürchten, mit dem Coronavirus infiziert zu werden. Damit bleiben drei der erfolgreichsten Skinationen den Wettbewerben fern.

Der Arzt der schwedischen Mannschaft sagte am Mittwoch laut einer Mitteilung des Schwedischen Skiverbandes, man könne zurzeit keine sichere Hin- und Rückreise von und nach Dresden und Davos garantieren. «Wenn etwas schief geht, kann die Krankheit möglicherweise schwerwiegende Folgen für die infizierte Person haben. Keiner von uns ist bereit, dieses Risiko einzugehen», sagte Per Andersson. Die Ärztin für das finnische Olympische Komittee bedauerte, dass der Infektionsschutz beim Rennen in Ruka am vergangenen Wochenende nicht optimal gelaufen sei.

Weder der finnische, noch der schwedische oder der norwegische Skiverband haben bisher entschieden, ob ihre Teams im Januar 2021 bei der Tour de Ski in der Schweiz und Italien antreten werden. (nih/dpa)

Tennis: Australian Open soll erst am 8. Februar 2021 beginnen

Das Australian Open soll erst am 8. Februar 2021 und damit drei Wochen später als ursprünglich geplant beginnen. Das geht aus einem Brief von Turnierdirektor Craig Tiley an die Spielerinnen und Spieler hervor, aus dem die australischen Zeitungen «The Age» und «Sydney Morning Herald» am Mittwoch berichteten. «Es hat eine Weile gedauert. Aber die grossartige Nachricht ist, dass es so aussieht, dass wir in der Lage sind, das Australian Open vom 8. Februar an stattfinden zu lassen», heisst es in dem Brief von Tiley.

Demnach sollen die Profis mit ihrem stark reduzierten Betreuerteam zwischen dem 15. und 17. Januar 2021 nach Australien reisen und sich dann für zwei Wochen in Quarantäne begeben. Allerdings soll es ihnen während dieser Zeit erlaubt sein, zu trainieren. Die Zeit, in denen sie die Hotel-Quarantäne verlassen dürfen, soll auf fünf Stunden am Tag begrenzt sein. Zudem sollen alle Beteiligten mehrmals auf das Coronavirus getestet werden. (dpa)

Formel 1: Mick Schumacher wechselt zum Haas-Team

Die Formel 1 hat wieder einen Schumacher. Gut acht Jahre nach dem endgültigen Karriereende von Rekordchampion Michael Schumacher hat dessen Sohn Mick den Aufstieg in die Königsklasse des Motorsports geschafft. Der 21-Jährige wird im kommenden Jahr für das amerikanische Haas-Team als Stammpilot an den Start gehen und erhält einen Vertrag «für mehrere Jahre». Das gab der Rennstall am Mittwoch bekannt. Hilfreich für Mick Schumacher war dabei die enge Partnerschaft von Haas mit Ferrari. Er gehört seit Januar 2019 zur Nachwuchsakademie des italienischen Traditionsteams.

Schon am Freitag kommender Woche wird Schumacher beim Training in Abu Dhabi seine ersten Kilometer für Haas fahren. Auch beim Test für Nachwuchsfahrer im Anschluss an das Saisonfinal auf dem Yas Marina Circuit kommt er zum Einsatz.

Diese Saison enttäuschte Haas

In der Formel 1 wird er nun für ein Team antreten, das in diesem Jahr enttäuschte. Haas belegt mit nur drei Punkten den vorletzten Rang in der Konstrukteurswertung. Die beide derzeitigen Stammfahrer – Romain Grosjean und Kevin Magnussen – müssen den Rennstall verlassen, der 2016 in die Formel 1 einstieg. Am vergangenen Wochenende hatte der beängstigende Feuer-Unfall von Grosjean das Team unfreiwillig in die Schlagzeilen gebracht. Der Franzose überstand den Horror-Crash wie durch ein Wunder nahezu unbeschadet.

Den künftigen Teamkollegen von Schumacher, den Russen Nikita Mazepin, hatte Haas bereits am Dienstag vorgestellt. Der 21-Jährige wird von seinem wohlhabenden Vater Dimitri gefördert und ist ebenfalls ein Neuling in der Königsklasse. (nih/dpa)

Wieder ein Schumacher in der Formel 1. (Foto: Imago)

Fussball: Fiorentina-Trainer ist positiv getestet worden

Der Trainer des italienischen Erstligisten Fiorentina, Cesare Prandelli, hat bei Corona-Tests ein positives Resultat erhalten. Das teilte der Fussballclub aus der Toskana am Mittwoch mit. Der 63-Jährige sei bereits in Isolation. Sein Team werde sich jetzt abschotten und weiter alle Gesundheitsvorschriften einhalten, hiess es auf der Internetseite. Dazu gehört, dass alle einen neuen Corona-Abstrich machen müssen. Der frühere Nationaltrainer Italiens habe seinen Befund bei Tests erhalten, die zusätzlich zu den Routineuntersuchungen vorgenommen worden waren, hiess es. (dpa)

Formel 1: Grosjean nach Formel-1-Unfall aus Krankenhaus entlassen

Drei Tage nach seinem schweren Renn-Unfall hat Formel-1-Pilot Romain Grosjean das Krankenhaus verlassen können. Er werde aber weiter wegen der Verbrennungen an seinen Händen behandelt und daher in Bahrain bleiben, teilte der Haas-Rennstall am Mittwoch mit. Zuvor hatte der Franzose zu einem Twitter-Foto mitgeteilt, er habe einen Teil der dicken Verbände an seiner rechten Hand entfernen und seine Finger benutzen dürfen. «Ich hätte fast geweint. Ein Sieg auf meinem Weg zur Genesung», fügte der 34-Jährige hinzu.

Der Haas-Pilot war am Sonntag beim Grossen Preis von Bahrain kurz nach dem Start verunglückt. Sein Auto zerbrach beim Einschlag in eine Leitplanke und ging in Flammen auf. Grosjean hatte sich gerade noch aus dem Cockpit retten können. Beim nächsten Rennen in Sakhir am Sonntag wird er pausieren und durch den Brasilianer Pietro Fittipaldi (24) ersetzt. Grosjean hofft weiter, beim Saisonfinale in Abu Dhabi eine Woche später noch einmal ins Auto zurückkehren zu können. Am Jahresende muss er das Haas-Team verlassen. (dpa)

Formel 1: Russell ersetzt Hamilton

George Russell wird beim kommenden Formel-1-Rennen in Bahrain Weltmeister Lewis Hamilton bei Mercedes ersetzen. Der 22-jährige Brite stammt aus der Silberpfeil-Schmiede und fährt aktuell eigentlich für Mercedes-Partner Williams. Das britische Team machte den Weg aber frei für Russell, nachdem Superstar Lewis Hamilton zweimal positiv auf Corona getestet worden war und das vorletzte Saisonrennen nicht bestreiten kann.

«Nur sehr wenige Menschen können sich glücklich schätzen, für ein Formel-1-Team in einem Jahr zu fahren. Ich kriege die Chance, für zwei zu fahren», twitterte Russell umgehend zu einem Foto von sich mit breitem Grinsen. Er sei Williams und Mercedes «unglaublich dankbar» für diese Chance.

Eigentlicher Ersatzfahrer von Mercedes ist Stoffel Vandoorne. Mercedes hatte aber bereits nach Bekanntwerden des Ausfalls von Hamilton offen gelassen, ob der Belgier an der Seite von Valtteri Bottas fahren würde und entschied sich nun anders. (dpa)

Snooker: Ursenbacher gescheitert

Snooker-Profi Alexander Ursenbacher hat an den UK Championships nicht an seinen Exploit in der 2. Runde anknüpfen können. Dort hatte der Aargauer den sechsfachen Weltmeister Ronnie O'Sullivan besiegt und im Direktduell auf 2:0 gestellt. Im Sechzehntelfinal war jedoch Endstation. Ursenbacher verpasste die Chance, sich eine Runde weiter zu spielen, verlor der 24-Jährige doch gegen einen klar schlechter klassierten Spieler. Ursenbacher, 66. in der Weltrangliste, unterlag dem Waliser Jamie Jones (106.) 4:6 nach Frames. (hua)

Eishockey: Erneute Quarantäne für ZSC Lions

Der Kantonsarzt hat für die ganze Mannschaft der ZSC Lions eine Quarantäne bis und mit Mittwoch, 9. Dezember, angeordnet. Dies, nachdem drei Mannschaftsmitglieder positiv auf Covid-19 getestet wurden, wie der Club auf seiner Website bekannt gibt. Die Namen der betroffenen Personen werden nicht genannt.

Damit müssen die nächsten zwei Spiele gegen die SCL Tigers (Samstag, 5. und Dienstag, 8. Dezember) verschoben werden. Die Verschiebedaten werden zu gegebener Zeit kommuniziert. Am Donnerstag, 10. Dezember, folgt für die ZSC Lions die Rückkehr aufs Eis und am Freitag, 11. Dezember, das Meisterschaftsspiel in Ambri.

Nicht in Quarantäne befinden sich jene Mannschaftsmitglieder der Zürcher, welche schon einmal positiv getestet worden waren. (erh)

Eishockey: Servette bodigt Lausanne

Servette steht in den Halbfinals des Schweizer Eishockey-Cups. Die Genfer bezwangen am Dienstag Lausanne 1:0 nach Penaltyschiessen. Damien Riat gelang der entscheidende Treffer, nachdem zuvor nur zwei Schützen auf beiden Seiten getroffen hatten und Lausannes Charles Hudon beim 6. Versuch scheiterte. Bereits am Montag qualifizierten sich die ZSC Lions und Freiburg für die Halbfinals. Der letzte Viertelfinal zwischen Titelverteidiger Ajoie und dem SC Bern findet am 14. Dezember statt. (heg)

Langlauf: Stärkste Nation fehlt – Weltcup vorerst ohne Norweger

Der norwegische Skiverband hat angesichts der Corona-Pandemie entschieden, das gesamte norwegische Langlaufteam nicht zu den nächsten Weltcup-Rennen nach Davos und Dresden zu schicken. Wie der Verband am Dienstag mitteilte, sei auch die Teilnahme an der Tour de Ski in der Schweiz und Italien im Januar unsicher. «Unser Hauptziel in dieser Skisaison ist die WM in Oberstdorf», sagte Langlaufmanager Espen Bjervig. Norwegen ist die stärkste Nation im Skilanglauf.

Am Montag hatten der dreifache Langlauf-Olympiasieger Johannes Kläbo und sein Kollege Emil Iversen angekündigt, bis zum Jahresende nicht an Wettkämpfen im Ausland teilzunehmen. Hintergrund sind schlechte Erfahrungen vom Weltcup am vergangenen Wochenende im finnischen Ruka. Manager Bjervig sagte laut Mitteilung, dass das Risiko einer Infektion mit Covid-19 bei der Teilnahme an Weltcup-Rennen tatsächlich bestehe. (dpa)

Leichtathletik: Europarekordhalter Wanders wechselt seinen Trainer

Vor seinem Start beim Halbmarathon vom Sonntag in Valencia hat Julien Wanders einen Wechsel im Trainerteam vorgenommen. Neu wird der Europarekordhalter (10km und Halbmarathon) vom Italiener Renato Canova gecoacht. Sein langjähriger Trainer Marco Jäger bleibt Wanders aber als Berater in unterstützender Funktion erhalten. «Ohne Marco wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin», wird der Genfer in einer Medienmitteilung zitiert. Jäger äusserte den Wunsch, kürzerzutreten und die Trainingsplanung in die erfahrenen Hände von Renato Canova zu übergeben, mit welchem das Duo Wanders-Jäger bereits seit 2016 in Kontakt steht. «Julien hat die bestmögliche Betreuung verdient. Diese konnte ich ihm nicht mehr bieten», begründet Jäger, dessen berufliche Verpflichtungen zuletzt gestiegen sind. Canova vertritt eine ähnliche Trainingsphilosophie wie sein Vorgänger und lebt wie die meisten seiner Topathleten mehrheitlich in Iten (KEN), wo auch Wanders mit seiner eigenen Laufgruppe trainiert. (lai)

Ski alpin: Shiffrin verzichtet auch auf die Rennen in St. Moritz

Der Gesamtweltcup scheint diese Saison nicht im Fokus von Mikaela Shiffrin zu stehen. Wie schon bei den Parallel-Rennen in Lech/Zürs wird sie auch dieses Wochenende bei den Super-Gs in St. Moritz nicht an den Start gehen. Stattdessen legt die Dominatorin der letzten Jahre ihren Fokus ganz auf die technischen Disziplinen. Damit dürfte die 25-Jährige erst am 12. Dezember wieder in den Weltcup zurückkehren, wenn in Courchevel zwei Riesenslaloms anstehen. Sie nahm diese Saison erst in Levi bei den beiden Slaloms teil, wo sie Zweite und Fünfte wurde. (lai)

Shiffrin kommt nicht in die Schweiz. (Foto: Imago)

Formel 1: Lewis Hamilton mit Corona infiziert

Lewis Hamilton hat gerade sein fünftes Rennen in Folge gewonnen, doch seine Serie wird er nicht weiter ausbauen können. Der Formel-1-Weltmeister, der sich den Titel vor zwei Wochen zum siebten Mal gesichert hatte, wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Dies teilte der Weltverband FIA am Dienstagmorgen mit.

Der 35-jährige Brite befindet sich nun in Isolation und wird den GP Sakhir in Bahrain verpassen. Wie lange der Mercedes-Pilot genau ausfällt, wurde nicht kommuniziert. Die Durchführung des Rennens vom Sonntag sei dank der Schutzmassnahmen grundsätzlich aber nicht gefährdet. Als Ersatzfahrer für Hamilton kommen wohl Stoffel Vandoorne oder Esteban Gutiérrez in Frage. (lai)

Formel 1: Haas holt Mazepin

Das US-Team Haas hat den Russen Nikita Mazepin als Fahrer für die kommende Formel-1-Saison bestätigt. Der 21-jährige Formel-2-Pilot hat einen Vertrag über mehrere Jahre unterschrieben. Dies teilte der Rennstall am Dienstag in Bahrain mit. «Für mich geht ein lebenslang gehegter Traum in Erfüllung, Formel-1-Fahrer zu werden», sagte Mazepin, dessen wohlhabender Vater Dimitri die Karriere des Sohnes fördert. Heisser Kandidat für das zweite Haas-Cockpit ist Mick Schumacher, der Formel-2-Führende. Romain Grosjean und Kevin Magnussen müssen Haas am Saisonende verlassen. (dpa)

Segeln: SOS bei der Vendée Globe: Jean Le Cam rettet Kevin Escoffier

Nach dem Top-Favoriten jetzt auch der auf dem dritten Platz liegende Kevin Escoffier: Am Montag löste der Franzose ein Signal zur Kennzeichnung der Notposition seines Bootes aus und meldete seinem Team um 13:46 Uhr, dass er einen Wassereinbruch habe. Die knapp 20 Meter lange Jacht drohte etwa 550 Seemeilen vor Kapstadt zu sinken, der 40-Jährige konnte sich jedoch in seine Rettungsinsel begeben. Woher der Schaden stammt, der zum Untergang des Schiffs führte, ist bislang noch unklar.

Hier konnte er noch lachen: Kevin Escoffier. (Foto: Kevin Escoffier/PRB)

Während die Rennleitung in Absprache mit dem Team von Escoffier und den Behörden in Kapstadt einen Rettungsplan entwickelte, eilte ein Konkurrent zu Hilfe: Jean Le Cam. Der älteste Teilnehmer im Feld der härtesten Regatta der Welt änderte seinen Kurs, um seinen Landsmann zu bergen.

Nach erstem Sichtkontakt zwischen Le Cam und Escoffier war die Rettungsinsel in starken Winden und bis zu fünf Meter hohen Wellen bei einbrechender Dunkelheit zunächst aber ausser Sicht geraten.

In der Nacht zum Dienstag gelang dann das Unterfangen. Escoffier wurde gerettet und ist nun an Bord der Yacht «Yes We Cam!». Erste Videosequenzen zeigten den nach bangen Stunden am 1. Dezember um 2.06 Uhr Geretteten glücklich lächelnd im Überlebensanzug.

Der Schweizer segelt an 18. Stelle

Die Havarie Escoffiers ist bereits der dritte Ausfall bei dem über 40’000 Kilometer langen Rennen um die Erde. Zuvor musste Nicolas Troussel wegen eines Mastbruchs aufgeben und Alex Thomson, der Waliser, steuert mit einem gebrochenen Ruder Kapstadt an.

Auch der Schweizer Alan Roura musste erste Reparaturen an seinem Boot vornehmen, befindet sich aber immer noch auf Kurs ins Südpolarmeer. Momentan segelt er an 18. Stelle. (erh/dpa)

Football: Seahawks gewinnen NFL-Duell gegen Philadelphia Eagles

Die Seattle Seahawks haben ihr Auswärtsspiel gegen die Philadelphia Eagles in der NFL gewonnen und ihre Spitzenposition in der umkämpften NFC West verteidigt. Beim 23:17 reichte Quarterback Russell Wilson ein Touchdown-Pass zum Erfolg. Der späte Touchdown zwölf Sekunden vor dem Ende war für die Eagles dagegen nur Ergebniskosmetik. In der ohnehin schwachen NFC East bleibt Philadelphia hinter den New York Giants und dem Washington Football Team auf Rang drei, hat aber trotz nur drei Siegen weiter alle Chancen aufs Playoff. Mit nun acht Siegen aus elf Spielen sind die Seahawks dagegen weiter nur knapp vor den Los Angeles Rams, die auf sieben Erfolge kommen.

Steelers gegen Ravens zum zweiten Mal verschoben

Das Spiel zwischen den Baltimore Ravens und den Pittsburgh Steelers ist derweil zum zweiten Mal verschoben worden und soll nun erst am Mittwoch ausgetragen werden. Das teilte die NFL am Montag mit und veränderte in der Folge noch weitere Ansetzungen. Die Partie zwischen den noch ungeschlagenen Steelers und den Ravens um Quarterback Lamar Jackson war ursprünglich für den vergangenen Donnerstag eingeplant, nach zahlreichen positiven Coronatests bei den Ravens aber zunächst auf Dienstag verlegt worden. Die National Football League begründete die erneute Verlegung auf Mittwoch (21.40 MEZ) nun mit «einem Übermass an Vorsicht, um die Gesundheit von Spielern, Trainern und Spieltagspersonal» sicherzustellen. (dpa)