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Lockdown-Reaktionen aus Winterthur«Nicht so schlecht» oder «eine Katastrophe»

Die neuen Massnahmen des Bundes sorgen für unterschiedliche Reaktionen in der Stadt. Während die einen die baldigen Zahlungen als Silberstreif am Horizont sehen, sind andere ernüchtert.

Menschenleere Altstadt: So wird das Untertor in den nächsten Wochen wohl wieder aussehen.
Menschenleere Altstadt: So wird das Untertor in den nächsten Wochen wohl wieder aussehen.
Foto: Urs Jaudas

Am liebsten würden sie alle zur Normalität zurückkehren.

Gastro-Winterthur-Präsident Thomas Wolf wünschte sich vor dem Entscheid des Bundesrates, «dass wir wieder Arbeiten können». Schnelle finanzielle Hilfe sei fast eine Voraussetzung für das Überleben der Gastrobranche.

KMU-Verbandspräsidentin Désirée Schiess hoffte auf «so wenig zusätzliche Massnahmen wie möglich».

Und Remo Hahn von der Vereinigung Junge Altstadt fand, dass die Läden offen bleiben sollten, denn die Altstadt sei ein «Open-Air-Einkaufszentrum».

Enttäuscht wurden sie alle drei.

Der Bund beschloss einen harten Lockdown. Nur Lebensmittelläden, Kioske, Bäckereien, Tankstellenshops, Blumenläden, Apotheken, Optiker, Hörgeräteläden, Telecomanbieter, Werkstätten, Wäschereien, Coiffeursalons, Bau- und Gartengeschäfte dürfen offen bleiben. Der Gamechanger sei die ansteckendere Virusmutation, hiess es an der Pressekonferenz.

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