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Kommentar zur BischofswahlNur so kehrt Ruhe ein im Bistum

Papst Franziskus könnte den Einsiedler Abt Urban Federer ernennen. Eine gute Wahl, aber nur dann, wenn dieser Martin Grichting in die Wüste schickt.

Urban Federer, Abt des Klosters Einsiedeln, hat das Zeug, ein guter Bischof auch für die Zürcher Katholiken zu werden.
Urban Federer, Abt des Klosters Einsiedeln, hat das Zeug, ein guter Bischof auch für die Zürcher Katholiken zu werden.
Foto: David Baer

Nach der putschartigen Rückweisung der römischen Kandidatenliste durch die konservative Mehrheit der Wahlbehörde im Bistum Chur kommt jetzt der Papst persönlich zum Zug. Dass er einen der drei verschmähten Kandidaten als Bischof präsentiert oder eine neue Dreierliste vorlegt, ist unwahrscheinlich.

Papst Franziskus bevorzugt womöglich einen Ordensmann für den wichtigen Posten in Chur.
Papst Franziskus bevorzugt womöglich einen Ordensmann für den wichtigen Posten in Chur.
Foto: Giuseppe Ciccia (NurPhoto)

Vielmehr wird er einen neuen Geistlichen ernennen, der sich auch um die Zürcher Katholiken kümmern wird. Die Namen von geeigneten Gemeindepfarrern kann Franziskus gar nicht kennen, wohl aber jene von bekannten Äbten oder Bischöfen. Warum nicht den Basler Bischof Felix Gmür nach Chur versetzen?

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