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Regionalfussball 3. LigaNeftenbach gleicht in Nachspielzeit aus

Eisenbahner und Neftenbach trennen sich beim Saisonstart 2:2 ++++ Weisslingen siegt solidarisch ++++ Auswärtserfolg für Töss zum Auftakt ++++ Räterschen holt 0:2 auf und verliert dennoch ++++ Veltheim erreicht gegen Kloten nur ein 3:3.

Neftenbach jubelte gegen die Eisenbahner in der Nachspielzeit.
Neftenbach jubelte gegen die Eisenbahner in der Nachspielzeit.
Foto: Enzo Lopardo

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Weisslingen solidarisch zum Erfolg

Unter dem neuen Trainer Paco Sanchez gelang dem FC Weisslingen ein Saisonstart nach Mass. In einem ausgeglichenen Spiel setzten sich die Gäste gegen die zweite Mannschaft des FC Rüti gerecht mit 2:0 durch. «Letztendlich haben wir sicherlich verdient gewonnen, weil wir solidarisch miteinander gekämpft haben», bilanzierte Sanchez. Die Gäste standen von Beginn weg gut und liessen nicht viel zu. In der 20. Minute war es dann Andres Zulliger, welcher die Führung erzielte. Sein Freistoss von der rechten Seite segelte an Freund und Feind vorbei und landete zum 0:1 im weiten Eck. Das spielerisch bessere Heimteam fand auch in der zweiten Halbzeit gegen die solidarisch kämpfende und gut organisierte Gästeabwehr kein Mittel. So erzielte der eingewechselte Dominic Rütsche in der 78. Minute nach überragender Einzelleistung den 0:2 Endstand. (fag)

FC Rüti 2 – FC Weisslingen 0:2 (0:1) - Tore: 20. Zulliger 0:1. 78. Rütsche 0:2.

Töss startet mit glücklichem Auswärtssieg

«Es war kein gutes Spiel von uns. Am Schluss sind wir glücklich mit dem Sieg davongekommen», resümierte Töss-Trainer Remo Todesco. Dabei glückte den Tössemern ein Blitzstart. Der Torhüter der Heimmannschaft konnte einen Freistoss von der Strafraumgrenze nicht festhalten und Gianni Ferrante staubte erfolgreich zur frühen Führung ab. In der Folge entwickelte sich ein zähes Fussballspiel – Torchancen blieben lange Mangelware. In der zweiten Halbzeit kam der FC Rafzerfeld besser ins Spiel und die Tössemer konnten sich bei ihrem Torhüter Etienne Fawer bedanken, dass die Null weiterhin stand. In der Schlussphase erzielte erst Denis Dalipi per Elfmeter das 0:2, ehe auch der FC Rafzerfeld noch einen Penalty zugesprochen bekam. Fawer konnte diesen zwar parieren, nach der folgenden Ecke war es aber endgültig um seine weisse Weste geschehen. Dies änderte allerdings nichts mehr am Tössemer Auswärtssieg. (fag)

FC Rafzerfeld – FC Töss 1:2 (0:1) - Tore: 2. Ferrante 0:1. 87. Dalipi 0:2 (Penalty). 92. 1:2.

Sechs Tore zum Saisonstart

Der FC Ellikon Marthalen startete schwungvoll in die neue Saison und setzte den NK Dinamo Schaffhausen mit hohem Pressing früh unter Druck. Dadurch erzielten die Gäste in der 8. Minute durch Loris Bosshardt die 1:0 Führung. In der Folge hatten die Gäste gar das 2:0 auf dem Fuss, ehe nach etwas mehr als einer halben Stunde das Heimteam zum Ausgleich kam.

Auch die zweite Halbzeit startete furios. Diesmal gelang jedoch Dinamo der bessere Start und das Heimteam erzielte seinen zweiten Treffer. Die Antwort der Marthaler: Zwei herrliche Freistosstore durch Dimitar Nastevski. Doch die Führung hielt nur kurz. So kam Dinamo durch einen umstrittenen Handelfmeter zum erneuten Ausgleich. Dabei blieb es dann auch – trotz mehreren Chancen auf beiden Seiten. Trainer Vincenzo Guadagnino zeigte sich mit dem Punktgewinn zufrieden: «Mit einem Remis dank starker kollektiver Leistung gegen einen starken Gegner können wir zufrieden sein.» (fag)

Dinamo Schaffhausen - FC Ellikon Marthalen 3:3 (1:1). - Tore: 8. Bosshardt 0:1. 35. 1:1. 47. 2:1. 51. Nastevski 2:2. 61. Nastevski 2:3. 65. 3:3.

Räterschen verliert trotz Effort

Eine enttäuschende Niederlage musste der FC Räterschen zum Saisonauftakt hinnehmen. Gegen den Aufstiegsaspiranten aus Bülach startete das Heimteam gut in die Partie, die Latte stand der Führung jedoch im Weg. Auf der anderen Seite hatten die Gäste mehr Glück und erzielten mit zwei Standards die 2:0 Führung. Die Elf von Raphael Reinhard hielt aber wacker dagegen und kam dank einem Doppelpack von Yves Haase kurz vor und kurz nach der Pause zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

In der 67. Minute war es dann erneut ein Standard, welcher das Heimteam in Rückstand brachte und in der Schlussphase traf der FC Bülach gar noch zum 2:4 Endstand. Reinhard war mit der Vorstellung seiner Mannschaft dennoch zufrieden: «Wir konnten Paroli bieten, hatten selbst gute Chancen und mehr Spielanteile, daher mache ich meiner Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf.» (fag)

FC Räterschen – FC Bülach 2:4 (1:2) - Tore: 4. 0:1. 25. 0:2. 36. Haase 1:2. 50. Haase 2:2. 67. 2:3. 86. 2:4

Knapper Sieg für Seuzach 2 gegen Elgg

Während die zweite Mannschaft Seuzachs über mehr Ballbesitz verfügte, war es das Heimteam, welches immer wieder Nadelstiche setzen konnte. «Die Elgger standen sehr gut und haben es uns sehr schwer gemacht», befand Giuseppe Bruzzese, Coach der Seuzacher. Elgg ging zwar in Führung, allerdings konnte Seuzi 2 noch vor der Pause reagieren und ausgleichen.

In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel etwas offener, wobei Elgg spielerisch verbessert aus der Garderobe kam. «Leider konnten wir keine der Chancen nutzen, die wir nach der Pause hatten», so Adi Schibli, Coach des Heimteams. In einer ausgeglichenen zweiten Halbzeit versuchte Seuzach weiterhin, spielerische Akzente zu setzen, was mit dem zweiten Treffer belohnt wurde. Trotz der knappen Niederlage zeigte sich Schibli mit «der Einstellung und dem Kampf sehr zufrieden». Bruzzese sprach von einem «ausgeglichenen Spiel», wobei «die Punkte sicherlich nicht gestohlen seien». (fam)

FC Elgg – FC Seuzach 2 1:2 (1:1). - Tore: 25. Fuchs 1:0. 44. Frei 1:1. 76. Schwerzmann 1:2.

Ein harter Fight

In einem sehr kampfbetonten Spiel trennten sich die Eisenbahner und Neftenbach mit einem Remis. «Die erste Halbzeit war ausgeglichen, aber von viel Kampf geprägt», befand Naim Delijaj, Trainer der Eisenbahner. Sein Gegenüber Dani Fehlmann, sprach von «einem fairen, intensiven Spiel.» Der Delijaj-Elf, welcher kurz vor der Halbzeit der Ausgleich gelang, legte im zweiten Abschnitt einen Gang zu und ging auch verdient in Führung. Grund für den Aufschwung der Eisenbahner war sicherlich auch eine umstrittene gelb-rote Karte gegen Neftenbachs Steger.

Die Eisenbahner (vorne Hasan Mosavi und Neftenbach lieferten sich einen umkämpften Match.
Die Eisenbahner (vorne Hasan Mosavi und Neftenbach lieferten sich einen umkämpften Match.
Foto: Enzo Lopardo

«Trotzdem hielten wir wacker dagegen», so Fehlmann, der von der Einstellung seines Teams beeindruckt war. Gegen Spielende hatten die Eisenbahner die Chance zum 3:1, das die Entscheidung gewesen wäre. Dass sie vergeben wurde, bestrafte Neftenbach in der Nachspielzeit eiskalt mit dem 2:2. «Wir hatten es in den eigenen Füssen, konnten aber die Möglichkeiten leider nicht nutzen», so Delijaj. (fam)

SV Eisenbahner - FC Neftenbach 2:2 (1:1). - Tore: 34. Scherrer 0:1. 43. Lumani 1:1. 77. Ramadani 2:1. 94. Bietenhader 2:2.

Dämpfer für Veltheim

«Heute waren wir schlichtweg zu wenig gut», meinte Richard Oswald zur Leistung seines SCV. Bereits nach fünf Minuten lag es im Rückstand. Auch danach hatte Veltheim gegen aufsässige Klotener Mühe, ins Spiel zu finden. Die Oswald-Elf liess den nötigen Biss vermissen, konnte jedoch trotzdem den Ausgleich erzielen. Mit einem herrlichen Freistoss zum 2:1 deutete sich ein leichtes Übergewicht für das Heimteam an. «Nach dem dritten Treffer nach der Pause hatten wir dann das Spiel im Griff», so Oswald.

Allerdings handelte sich Veltheim eine Rote Karte der unglücklicheren Sorte ein, die man als Wendepunkt im Spiel bezeichnen kann. Kloten bekam Oberwasser und vermochte per Doppelschlag zu reagieren. Danach war es ein Hin und Her, wobei auch die in Unterzahl spielenden Veltheimer ihre Chancen hatten. In der Schlussphase wurde wegen einer Notbremse mit Fabio Lauria ein zweiter Veltheimer vom Platz gestellt. Dennoch blieb es beim Unentschieden. (fam)

SC Veltheim – FC Kloten 3:3 (2:1). - Tore: 5. Xhuli 0:1. 15. Banhegyi 1:1. 33. Tapia 2:1. 47. Ciccone 3:1. 62. Gjukaj 3:2. 72. Sisic 3:3. - Platzverweise: 52. Christian Schiess. 93. Fabio Lauria (beide Veltheim)

Oberwinterthur in Büsingen nicht bereit

«Wir waren von Beginn an nicht bereit», so Oberwinterthurs Neo-Coach, Sasa Rakic nach der 1:3-Startniederlage seines Teams in Büsingen. Oberwinterthur geriet nach einem Freistoss schon in der ersten Minute in Rückstand. Auch danach fand Rakics Team kein Mittel gegen läuferisch starke Büsinger. Diese liefen immer wieder hoch an und machten Oberi das Leben schwer. Immerhin: Nachdem die Winterthurer nach der Pause den Ausgleich erzielt hatten lief es ihnen besser. «Wir konnten plötzlich Akzente setzen, konnten das aber nicht in Tore ummünzen» erklärte Rakic. Der neuerliche Rückstand konnte trotz eins Anrennens nicht mehr wettgemacht werden. (fam)

FC Büsingen - FC Oberwinterthur 3:1 (1:0) - Tore: 1. 1:0. 47. Eigentor Büsingen 1:1. 70. 2:1. 80. 3:1.

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