Zum Hauptinhalt springen

Coronavirus in der Region+++Kanton informiert zur Situation in den Altersheimen +++ Steiner-Bazar in Winterthur abgesagt +++

Alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in der Region im Nachrichten-Ticker.

Immer aktuell:

LIVE TICKER BEENDET

Starke zweite Welle - Personalengpass

Die Heime haben Mühe zusätzliches Personal zu rekrutieren. Dies sei ein grosses Problem im Vergleich zur 1. Welle. Denn dank des Lockdowns konnten viel zusätzliches Personal rekrutiert werden.

Zudem sei auffallend, dass die 2. Welle die Altersheime deutlich stärker trifft wie 1.

Kanton Zürich informiert

Der Kanton Zürich informiert am Donnerstag-Mittag über die Situation in den Altersheimen im Hinblick auf die Weihnachten. Anwesend sein werden die Kantonsärztin Christine Meier, Gabriele Bieri, die Ärztliche Direktorin der Pflegezentren der Stadt Zürich, Jörg Kündig, Präsident des Verbandes der Gemeindepräsidien des Kantons Zürich sowie der Präsident von Curaviva André Müller.

Fast 1000 neue Coronafälle innert 24 Stunden

Die Coronafallzahlen fallen im Kanton Zürich trotz Massnahmen nicht: Der Kanton hat seit Dienstag 946 neue Coronafälle registriert. Zudem sind 7 weitere Personen an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben.

Damit steigt die Gesamtzahl der gemeldeten Coronafälle im Kanton auf 46'475. Insgesamt sind 423 Personen an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben, wie die Gesundheitsdirektion am Mittwoch mitteilte.

Am Montag wurden noch 375 Neuinfektionen gemeldet. Die Positivitätsrate, also der Anteil positiver Coronatests, lag letzte Woche bei 14,3 Prozent.

Steiner-Bazar abgesagt

Zum ersten Mal seit der Premiere 1971 kann die Rudolf Steiner Schule Winterthur ihren Weihnachtsbazar nicht durchführen. Der Bazar hätte am kommenden Wochenende in der Reithalle stattfinden sollen. Wegen der aktuellen Situation hat die Schule den diesjährigen Weihnachtsbazar absagen müssen, heisst es in einer Mitteilung.

Einige der Artikel können jedoch ab nächster Woche online über die Website der Schule bestellt werden. Die Steiner Schule Winterthur plant zudem am Wochenende vom 13./14. März 2021 einen Frühlingsbazar, wie gewohnt in der Winterthurer Reithalle.

Winterthurer Primarschulklasse muss in Corona-Quarantäne

Eine Primarschulklasse des Schulhauses Guggenbühl in Oberwinterthur muss bis mindestens am 26. November in Quarantäne. Drei Schüler seien positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies bestätigt Christoph Baumann von der zuständigen Kreisschulpflege gegenüber Radio Top.

Die Lehrperson der Klasse ist von der Quarantäne ausgenommen, weil sie keinen engen Kontakt mit den Schülern hatte beziehungsweise die nötigen Schutzmassnahmen wie das Tragen einer Maske befolgt hat. Die Schüler werden bis zum Ende der Quarantäne im Fernunterricht betreut, berichtet Radio Top weiter.

Zahl der Hospitalisierungen sinkt

Die Zahl der Personen, die sich im Kanton Zürich wegen einer Covid19-Erkrankung in Spitalpflege befinden, ist am Donnerstag gesunken. Wie die Gesundheitsdirektion mitteilt, befinden sich derzeit 372 Personen in Spitalbehandlung - am Mittwoch waren es noch 392. In den Spitälern werden 44 Personen wegen Covid19 künstlich beatmet. Auch diese Zahl ist im Vergleich zum Vortag gesunken (-7).

Innerhalb von 24 Stunden wurden 786 Personen neu positiv auf das Virus getestet. 302 Menschen sind bisher an den Folgen einer Erkrankung mit dem neuen Coronavirus gestorben.

Hier geht es zu den aktuellen Zahlen.

In diesem Jahr gibt es in Zürich einen «Silversterzauber Light»

Wegen der Corona-Pandemie wird es in der diesjährigen Silvesternacht kein Feuerwerk über dem Zürcher Seebecken geben. Ganz auf den «Silvesterzauber» verzichten wollen die Organisatoren aber nicht. Stattdessen gibt es nun Lichtkunst von Gerry Hofstetter.

Ein Gedränge um das Seebecken mit zehntausenden von Menschen darf es in diesem Corona-Winter nicht geben. Der Verein Silvesterzauber hat deshalb entschieden, das grosse Feuerwerk in diesem Jahr abzublasen.

Es sei aber auch klar, dass es irgend eine Alternative brauche, um einen hoffnungsvollen Jahresanfang begehen zu können, teilte der Verein am Donnerstag mit. Er engagierte deshalb den Lichtkünstler Gerry Hofstetter.

Sein «Silversterzauber Light» wird in der Silvesternacht verschiedene Bauwerke am Limmatquai und in der Zürcher Innenstadt in festliches Licht tauchen. Die Lichtkunst läuft von 17 Uhr bis 2 Uhr morgens, wie der Verein weiter mitteilte.

Weitere Zürcher Kinos schliessen wegen Corona

Nach den Arthouse-Kinos stellen nun auch die Kinos von Blue Cinema, vormals Kitag, den Betrieb vorübergehend ein. Von den Blue Cinemas bleibt nur das Abaton beim Escher-Wyss-Platz offen.

Zu den Blue Cinemas gehören das Capitol, das Corso, das Metropol und das Frosch Studio. Diese Kinos sind ab Donnerstag geschlossen, wie Blue Cinemas gegenüber dem «Regionaljournal Zürich-Schaffhausen» von Radio SRF1 mitteilte.

Anders als etwa im Kanton Bern, wo die Behörden den Kino-Betrieb wegen der Ansteckungsgefahr verboten haben, schliessen die Zürcher Kinos quasi freiwillig. Die erlaubte Maximalzahl von 50 Personen rentiert für die Kinobetreiber nicht.

Erstmals seit Mitte Oktober unter 400 neue Ansteckungen

Der Kanton Zürich vermeldet für den Montag zum ersten Mal weniger als 400 neue Ansteckungen mit dem neuen Corona-Virus. Insgesamt haben sind in den letzten 72 Stunden 1327 Personen positiv auf da Virus getestet worden.

375 Personen (+15 im Vergleich zum Freitag) befinden sich in Spitalbehandlung, 50 (+3) davon werden künstlich beatmet. Der 7-Tage-Durchschnitt der positiven Tests ist auf 715 Fälle gesunken. Seit Freitag sind fünf Personen an den Folgen des Virus erlegen.

1786 neue Fälle innert 72 Stunden

Im Kanton Zürich sind in den letzten 72 Stunden insgesamt 1786 neue positive Corona-Fälle registriert worden: Am Montag 475, übers Wochenende 1311.

Während der Anstieg der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Kanton Zürich – auf hohem Niveau – abflacht, ist das bei der Anzahl der Hospitalisierten und der Verstorbenen noch nicht der Fall. Seit Sonntag sind 14 weitere Personen mit einer Covid-Erkrankung gestorben.

Die Zahl der Personen in Spitalbehandlung nahm im gleichen Zeitraum ebenfalls stark zu, um 27 Personen auf insgesamt 359. Von diesen Menschen wurden am Montagnachmittag 69 beatmet, 5 mehr als am Vortag, wie die Zürcher Gesundheitsdirektion mitteilte.

EHC Kloten bis 15. November in Quarantäne

EHC Kloten bis 15. November in Quarantäne

Beim EHC Kloten wurden mehrere Spieler am Wochenende positiv auf das Covid-19 Virus getestet. Die Mannschaft befindet sich bereits in Quarantäne. Dies teilt der Verein am Montag mit.

Der Kantonsarzt hat heute für die gesamte Mannschaft eine Quarantäne bis und mit 15. November angeordnet. Damit entfallen die Auswärtsspiele gegen den EHC Olten (11.11.), den SC Langenthal (15.11.) sowie das Heimspiel gegen die GCK Lions vom 13. November. Der EHC Kloten wird sobald als möglich über die neuen Spieldaten informieren.

Pascal Signer, CEO und Delegierter VR zur Situation: «Nachdem am Sonntag bei mehreren Spielern Symptome aufgetreten sind haben wir unmittelbar die Tests durchgeführt. Nach den Ergebnissen war uns sofort klar, dass wir uns in Quarantäne begeben müssen. Wir haben uns im Rahmen der Vorbereitung auf dieses Szenario vorbereitet und intern sämtliche Schritte eingeleitet. Die Spieler werden sich nun zu Hause fit halten und am 16. November das erste Eistraining absolvieren können. Wir bitten um Verständnis, dass wir keine Namen der positiven Fälle oder weitere Details öffentlich kommentieren werden.»

Gleichzeitig wird das Spiel Langenthal - Ajoie vom 10. November auf den 11. November verschoben und ersetzt damit das TV-Spiel Olten - Kloten.

Stadt Zürich legt keine fixen Zonen mit Maskenpflicht fest

Die Stadt Zürich hat sich dagegen entschieden, in der Öffentlichkeit Orte festzulegen, wo eine ständige Maskenpflicht herrscht. Stattdessen sollen Plakate Passanten an belebten Orten an das Tragen einer Maske erinnern.

Ende Oktober hatte der Bund schweizweit die Maskentragepflicht ausgeweitet. Seither muss auch in Aussenbereichen von Einrichtungen und Betrieben eine Maske getragen werden, ebenso überall dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Davon sind auch belebte Fussgängerbereiche betroffen, wie etwa die Zürcher Bahnhofstrasse. Die Stadt Zürich hat sich laut einer Mitteilung vom Montag nun dagegen entschieden, für solche stark frequentierten Bereiche ein permanentes Maskenobligatorium zu erlassen. Das Personenaufkommen schwanke dafür je nach Ort, Tageszeit und Wetter zu stark.

Stattdessen appelliere die Stadt mit Plakaten an die Eigenverantwortung der Bevölkerung. Sobald der Mindestabstand nicht mehr eingehalten werden könne, gelte die Maskenpflicht, hiess es auf Nachfrage. Personen, die etwa vor einem Einkaufsladen ohne Maske Schlange stünden, würden von der Polizei angesprochen. (SDA)

Zürcher Kantonsräte lockern Maskenpflicht für sich selber

Der Zürcher Kantonsrat hat die von der Geschäftsleitung verfügte Regelung zur Maskenpflicht aufgeweicht. Die Parlamentarier dürfen die Schutzmaske während den Kantonsratssitzungen wieder ablegen, wenn sie sich an ihrem Platz befinden.

Der Kantonsrat hat einen Antrag von Valentin Landmann (SVP, Zürich) mit 82 zu 75 Stimmen angenommen, der die Aufhebung der Maskenpflicht an den Plätzen der Kantonsräte forderte.

Die Geschäftsleitung des Kantonsrates hatte die bereits bestehende Maskenpflicht erst vergangene Woche auch auf die Sitzplätze ausgeweitet. Eine Maskenpflicht im Foyer und beim Herumlaufen gilt bereits seit Mitte Oktober.

Laut Landmann geht eine Maskenpflicht auch an den Plätzen über die vom Bundesrat erlassenen Anordnungen hinaus, da der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Tischen der Kantonsrätinnen und Kantonsräten eingehalten werde. (SDA)

1570 neue Corona-Fälle am Freitag

Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich vermeldet am Freitag 1570 neue positive Corona-Fälle. Das sind 401 Fälle mehr als am Donnerstag.

Die Tages-Fallzahlen sind jedoch mit Vorsicht zu interpretieren - in den vergangenen Tagen waren wegen einer Panne im Labor der Universität Zürich rund 400 Fälle nicht wie geplant den Behörden übermittelt worden.

Die Zahl der Hospitalisierungen steigt von 326 auf 330. 44 Personen müssen derzeit künstlich beatmet werden. 4 Personen sind innerhalb der letzten 24 Stunden an den Folgen einer Covid19-Erkrankung gestorben.

400 Corona-Fälle wegen Panne in Zürcher Uni-Labor zu spät gemeldet

Eine IT-Panne im Labor der Universität Zürich hat dazu geführt, dass rund 400 positive Testresultate in den vergangenen Tagen nicht wie geplant den Behörden übermittelt wurden. Die Fallzahlen im Kanton Zürich mussten deshalb nachträglich nach oben korrigiert werden.

Alexandra Trkola, Leiterin des Instituts für medizinische Virologie der Universität Zürich, bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA einen entsprechenden Bericht der «NZZ».

Die Sache sei «unglaublich ärgerlich», sagte Trkola gemäss dem Zeitungsbericht. In den letzten neun Tagen seien 400 positive Testresultate nicht an die kantonale Gesundheitsdirektion und das Contact-Tracing übermittelt worden.

Die betroffenen Personen hätten ihr Testresultat aber trotzdem erfahren. Das IT-Problem sei mittlerweile behoben worden und das Labor werde künftig täglich überprüfen, ob die Resultate versandt worden seien. (SDA)

Weihnachtsmarkt in Aadorf abgesagt

Noch im September waren die Organisatoren zuversichtlich, den Weihnachtsmarkt am 12.12. in Aadorf durchführen zu können. Nun wird er aber trotzdem abgesagt. Es gäbe schlicht zu viele Hürden, schreiben die Verantwortlichen in einer Mitteilung. Vor allem die Regel, dass nur im Sitzen konsumiert werden darf, bereitete den Organisatoren Sorgen. Am Weihnachtsmarkt sei dies fast unmöglich einzuhalten, schreiben sie.

Ebenfalls abgesagt ist die Berufswahl-Tischmesse, die im Januar stattgefunden hätte. Der Bund verbietet sämtliche Messen und Märkte, die in geschlossenen Räumen stattfinden.

Heimbewohner müssen neu Maske tragen

Die Gesundheitsdirektion verschärft die Maskenpflicht in den Zürcher Heimen. Per Brief hat sie die Alterszentren im Kanton dazu aufgefordert, strengere Schutzmassnahmen zu ergreifen. Dies berichtet der «Tages-Anzeiger». Demnach müssen Bewohnerinnen und Bewohner neu eine Maske tragen, wenn sie ihr Zimmer verlassen und sich in den Gängen oder in anderen allgemein zugänglichen Bereichen bewegen. Die Maskenpflicht gilt für sie auch, wenn sie mit anderen Bewohnern an einem Tisch sitzen, etwa um zu jassen.

Die Regel gilt allerdings nicht für Personen, die Schwierigkeiten haben, eine Maske zu tragen - zum Beispiel, weil sie an Demenz erkrankt sind. Die Stadt Zürich hat die Maskenpflicht für Bewohner bereits vor ein paar Tagen eingeführt, um die Senioren besser vor dem Coronavirus zu schützen. Mehrere Alterszentren im Kanton Zürich sind derzeit besonders stark von der zweiten Welle betroffen. Manche haben deshalb wieder wie im Frühling ein Besuchsverbot beschlossen. In einigen dürfen die Bewohner sogar ihre Zimmer nicht mehr verlassen.

Über 300 Personen hospitalisiert

Die Zahl der Personen, die sich wegen einer Coronavirus-Erkrankung im Kanton Zürich im Spital befinden, ist am Dienstag auf 324 gestiegen. Am Montag waren es noch 286 gewesen. Künstlich beatmet werden müssen 32 Personen.

Die Zahl der positiv Getesteten liegt hingegen mit 457 deutlich tiefer als Ende der vergangenen Woche. Fünf Personen sind im Verlauf der letzten 24 Stunden an den Folgen von Covid19 gestorben.

Rückgang der positiven Tests im Kanton

Die Fallzahlen der Neuansteckungen mit dem Corona-Virus im Kanton Zürich sind am Montag stark gesunken. Während für Samstag und Sonntag 990 beziehungsweise 900 Fälle gemeldet wurden, waren es am Montag nur noch knapp 400.

Gestiegen ist hingegen die Anzahl der Hospitalisierungen. Stand Montagnachmittag liegen 286 Personen auf Grund der Erkrankung in einem Spital, 32 davon werden künstlich beatmet.

Escape Rooms weiterhin geöffnet, aber

Der Winterthurer Escape Room Geheimgang 188 ist weiterhin geöffnet. Die Betreiber meinen gar, dass es sich bei den Spielen um die «sicherste kulturelle Aktivität» handle. Man sei in Gruppen von höchsten sechs Personen zudem sei das Tragen einer Schutzmaske Pflicht.

Trotzdem nehmen die Stornierungen zu, heisst es bei den Verantwortlichen, für den Monat November rechnen sie mit einem Buchungsrückgang von rund 60 Prozent.

4 Kommentare
    Jürg Egger

    Toll: ich bin total positiv überrascht, wie kreativ, mit gesundem Menschenverstand vorgehend, viele Gewerbler aber auch viele Ämter, die Lockerungen, sprich Öffnungen umsetzen. Hoffe die Kunden helfen mit, dies noch eine Weile mitzumachen, um weitere Wellen gänzlich zu vermeiden. Das andernorts immer noch viel zu tun ist, zeigt, wie gross der zu beseitigende Scherbenhaufen ist, den es nun gemeinsam aufzuräumen gilt.