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Lachsbrötchen und Champagner

Die Völlerei nach den Weihnachtstagen hat ein Ende, nun steht der Exzess vor der Tür. In den Städten locken Clubs mit Silvesterpartys und Restaurants mit überteuerten Spezial-Menus, gesellschaftlich zelebrierte «gute Laune» inklusive. An Silvester muss etwas Besonderes her. Den Abend einfach verschlafen? Geht nicht. Oder doch? Es sei an dieser Stelle erlaubt, für einen etwas anderen Jahreswechsel auf dem Lande zu plädieren. Zuerst sei geklärt, woher der Brauch kommt, den letzten Tag im Jahr um Mitternacht mit Feuerwerk und Glockengeläut zu feiern: In der vorchristlichen Zeit vertrieben die Menschen so, also mit Lärm, die bösen Geister.

Ich erinnere mich mit Freude daran zurück, wie ich am Silvestermorgen mit meinem Bruder und mit Pfannendeckeln bewaffnet, die Eltern mit Getöse aus dem Bett holte.

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