Kolumne

Mike and the Mechanics

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Böse Zungen werfen dem aktuellen Stadtrat vieles vor, aber nicht übertriebene Leidenschaft oder Kreativität. Im Gegenteil, jeder schraube so gut er oder sie könne vor sich hin. Wäre er eine Band, wäre er nicht nicht Pink Floyd oder die Rolling Stones, sondern Mike and the Mechanics.

 Noch heute dudeln manche Songs durchs Radioprogramm und erinnern uns daran, dass früher nicht alles besser war.

Sie erinnern sich, das war jene Band, die in den späten Achtzigerjahren Rockballaden schrieb, die so schnulzig waren, dass sie niemandem wehtaten. Noch heute dudeln manche Songs als Füller durchs Radioprogramm und erinnern uns daran, dass früher nicht alles besser war.

Doch welches Rührstück passt auf welches Stadtratsmitglied? Hier ein paar Vorschläge: «Looking Back (Over my Shoulder)» könnte die Hymne des Stadtpräsidenten selbst werden, der die Verantwortung für aktuelles Ungemach, etwa die Sanierung der städtischen Pensionskasse, bei seinen Vorgängern sieht.

«Another Cup of Coffee» giesst sich derweil vermutlich Finanzvorsteherin Yvonne Beutler ein, wenn es beim Wälzen der Budgets und Rechnungen mal wieder spät wird. «Silent Running» wäre beim Orientierungsläufer und langjährigen Sportvorsteher Stefan Fritschi das Motto, der auf so leisen Sohlen durch die letzte Legislatur lief wie kaum ein anderer Stadtrat – allerdings deutlich fröhlicher als der etwas apokalyptische Text des Songs vermuten lässt.

«All I need is a Miracle» säuselt derweil Nicolas Galladé angesichts der jährlich steigenden Sozialkosten. Bloss ein kleines Wunder, und alles ist im Lot – zum Beispiel ein kantonaler Soziallastenausgleich.

(Der Landbote)

Erstellt: 10.01.2018, 18:34 Uhr

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