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Kinderlärm vergrault Cafégäste

Gastrobetriebe, die ihren kleinen Gästen einen Spielbereich zur Verfügung stellen, sind rar. Im gleichen Lokal Familien und anderen Gästen gerecht zu werden, sei schwierig, sagen Gastronomen.

Im Café Good in Rapperswil gibt es eine Kinderecke, die den Namen verdient. Doch auch hier können Kinder inzwischen aus Lärmgründen nicht mehr viel mehr als Zeichnen und Bilderbücher anschauen.
Im Café Good in Rapperswil gibt es eine Kinderecke, die den Namen verdient. Doch auch hier können Kinder inzwischen aus Lärmgründen nicht mehr viel mehr als Zeichnen und Bilderbücher anschauen.
Michael Trost

Als Mama oder Papa von Kleinkindern kann einem schon mal die Decke auf den Kopf fallen. Dann hilft nur eines: raus aus den eigenen vier Wänden. Doch wohin nur bei kaltem Nieselregen? Wie schön wäre es, irgendwo unkompliziert einen Kaffee trinken zu gehen, während sich die Kinder in einer Spielecke selbst beschäftigen!Doch in der Region Zürich ein Café oder ein Restaurant zu finden, das für kleine Gäste mehr als eine Kiste Bücher und Malutensilien bereithält, ist nicht einfach. Denn selbst jene paar wenigen, die eine Spielecke eingerichtet haben, hängen das nicht an die grosse Glocke. «Wir machen keine Werbung dafür», sagt etwa Christian Frei, Mitinhaber der Tibits-Restaurants, die alle über eine Spielecke verfügen. Auf den Homepages der drei Zürcher Lokale Kafi für Dich, The Artisan oder Elle ’n’ Belle findet man keinen Hinweis auf ihre Kinderecken. Man will offenbar nicht noch mehr Familien anlocken.

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