Abenteuer

Mit dem Fahrrad der Donau entlang

Fünf Winterthurer Familien reisten während ihren Ferien mit Kindern und auf ihren Fahrrädern der Donau entlang – von der Quelle in Donaueschingen bis zur Mündung ins Schwarze Meer.

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3000 Kilometer quer durch West- und Südosteuropa, mit dem Fahrrad, mit Kindern? Viele denken, das sei nur etwas für eingefleischte Velocracks oder tollkühne Abenteurer. Die Reportage im «Landboten» (siehe Kasten rechts) zeigt, dass das so nicht stimmt. Ein paar Familien aus Winterthur machten sich vor acht Jahren mit dem Zug über Schaffhausen erstmals auf, an die Quelle in Donaueschingen (D) und radelten innert zwei Wochen die rund 450 Kilometer bis nach Regensburg (Bayern).

Innerhalb der folgenden acht Jahre fuhren sie in unterschiedlichen Konstellationen weitere viermal an den Endpunkt des Vorjahres zurück (2009 nach Regensburg, 2011 nach Wien, 2015 nach Mohacs in Ungarn und 2016 nach Lom in Bulgarien). In Abständen von einem oder mehreren Jahren, und jedesmal etwas velo- und campingerfahrener, setzten die Familien das sagenhafte Natur- und Kulturabenteuer der Donau entlang fort.

Komfortabel bis Wien

Bis nach Budapest sind die Strecken, insbesondere jene zwischen Regensburg und Wien, sehr komfortabel und die Versorgungsinfrastruktur (Zeltplätze, Badeseen, Lebensmittelläden, Veloreparaturmöglichkeiten) nahezu perfekt. So ist es möglich innert zwei oder drei Wochen mehrere Hundert Donaukilometer auch mit Kleinkindern zu absolvieren und die Nächte so gut wie immer im Zelt zu verbringen.

Herausfordernd ab Bratislava

Nach Budapest werden die Abschnitte schwieriger, die Versorgungsinfrastruktur schlechter. Bis dahin war die jüngste Teilnehmerin elf und war erprobt genug, selber zu fahren, ihr Gepäck in grossen Sacochen zu transportieren und die teilweise enormen Temperaturen auszuhalten. Dennoch werden die unterschiedlichen Abschnitte spätestens im Balkan zur Herausforderung für Körper, Geist und Seele.

Von Donaueschingen bis ins Schwarze Meer ist es täglich möglich in der Donau oder in anliegenden Kiesweihern zu baden, sich mit den nötigsten Lebensmitteln einzudecken und eine Wiese, einen Sandstrand oder einen verlassenen Hafenkai zum Übernachten neben oder im Zelt aber fast immer unter Sternenhimmel aufzufinden.

Gleiches Wasser, verschiedene Planeten

Obwohl die Europäer zwischen Deutschland und Rumänien aus dem selben Fluss schöpfen und die Gräser unter unseren Zelten aus dem selben Wasser wachsen, scheinen Bayern, Österreicher, Ungaren, Kroaten, Serben, Bulgaren und Rumänen teilweise immer noch auf verschiedenen Planeten zu leben. Wer sie kennenlernen will, für den ist die Donau der beste Weg, das Velo, das Kanu oder die Füsse die besten Fortbewegungsmittel.

Die Reportage im «Landboten» gibt auch Tipps, wie man sich auf beliebig wählbare Abschnitte an der Donau vorbereiten kann und wie man mit Sack und Pack überhaupt an den Anfangspunkt und vom Endpunkt wieder nach Hause kommt. (landbote.ch)

Erstellt: 08.03.2017, 15:26 Uhr

Reportage

Lesen Sie die ausführliche Reportage über das Donau-Ferienabenteuer auf einer Doppelseite (S.10 & 11) in der Mittwochs-Ausgabe des gedruckten «Landboten» vom 08.03.2017 oder im E-Paper.

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