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17-Jähriger stirbt nach Sturz in Gletscherspalte

Ein Winterthurer ist im Kanton Wallis auf einem Spaziergang mit seinem Vater tödlich verunglückt.

Vater und Sohn sind am Morgen an Auffahrt zu einem Spaziergang von der Monte-Rosa-Hütte aufgebrochen. Dabei ist der 17-Jährige tödlich verunglückt.
Vater und Sohn sind am Morgen an Auffahrt zu einem Spaziergang von der Monte-Rosa-Hütte aufgebrochen. Dabei ist der 17-Jährige tödlich verunglückt.
Wikimedia Commons/Hwking

Ein Jugendlicher ist am Donnerstag am Fuss des Monte-Rosa-Massiv in eine Gletscherspalte gestürzt und verstorben. Er und sein Vater machten noch eine Wanderung, ehe sie sich sicherheitshalber von einem Helikopter zurück ins Tal fliegen lassen wollten.

Der in Winterthur wohnhafte japanische Staatsbürger war bereits am Mittwoch mit seinem Vater mit der Seilbahn zur Station «Trockener Steg» gefahren, wie die Kantonspolizei Wallis mitteilt. Von dort aus seien sie mit Steigeisen über den Gornergletscher zur «Monte-Rosa-Hütte» gewandert.

Spaziergang vor Rückreise

Aufgrund der Ausrüstung habe ihnen der Hüttenwart geraten, am nächsten Tag mit dem Helikopter nach Zermatt zurückzufliegen. Aus diesem Grund übernachteten die beiden in der Hütte.

Am nächsten Tag verliessen sie die Hütte, um noch einen Spaziergang zu machen, ehe der Helikopter eintreffen sollte. Dabei fiel der Sohn kurz vor Mittag auf rund 3200 Metern über Meer in eine etwa zwölf Meter tiefe Gletscherspalte. Die vom Vater alarmierten Rettungskräfte bargen den Jugendlichen aus der Gleschterspalte und flogen ihn zur Basis der Air Zermatt.

Dort konnte jedoch nur noch der Tod des 17-Jährigen festgestellt werden. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.

SDA/oli

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