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Tessiner Jugendlicher wird psychiatrisch betreut

Die Handelsschule in Bellinzona, wo am Donnerstag ein 19-Jähriger Schüler verhaftet wurde, wird von der Polizei überwacht.

Beim 19-jährigen Schüler einer Handelsschule in Bellinzona, den die Tessiner Polizei am Donnerstag verhaftete, wurden verschiedene Waffen sichergestellt.
Beim 19-jährigen Schüler einer Handelsschule in Bellinzona, den die Tessiner Polizei am Donnerstag verhaftete, wurden verschiedene Waffen sichergestellt.
Alessandro Crinari, Keystone
Die Polizei überwacht die Schule in Bellinzona. Der Verhaftete, ein junger Schweizer aus der Region Bellinzona, wurde in eine Klinik gebracht.
Die Polizei überwacht die Schule in Bellinzona. Der Verhaftete, ein junger Schweizer aus der Region Bellinzona, wurde in eine Klinik gebracht.
Alessandro Crinari, Keystone
Schüler, Lehrer und Verwaltungspersonal werden auf Wunsch sychologisch begleitet.
Schüler, Lehrer und Verwaltungspersonal werden auf Wunsch sychologisch begleitet.
Alessandro Crinari, Keystone
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Der Jugendliche, der am Donnerstag unter dem Verdacht festgenommen wurde, an der Handelsschule in Bellinzona ein Attentat geplant zu haben, befindet sich in psychiatrischer Betreuung. Das gab das Tessiner Erziehungsdepartement am Freitag bekannt.

Die Schulkollegen aus derselben Klasse werden psychologisch begleitet. Die Direktion der Handelsschule hat Schülern, Lehrern und dem Verwaltungspersonal, die dies benötigen sollten, zudem individuelle psychologische Betreuung angeboten. Die Schule steht unter diskreter Überwachung der Polizei.

In psychischen Ausnahmezustand

Der junge Mann, ein 19-jähriger Schweizer aus der Region Bellinzona, soll gemäss bisherigen Informationen von Polizei und Staatsanwaltschaft damit gedroht haben, an seiner Schule verschiedene Personen umzubringen. Aufgrund einer Initiative von Mitschülern und Lehrern wurde er am Donnerstag festgenommen. Bei ihm zuhause wurden verschiedene Waffen sichergestellt.

Der Schüler sei in einem psychischen Ausnahmezustand und befinde sich momentan in einer Klinik in medizinischer Betreuung, so das Tessiner Erziehungsdepartement. Der juristische Vorwurf gegen ihn lautet Vorbereitung eines Tötungsdeliktes. Die Aktion wurde von einer seit kurzem bestehenden Tessiner Polizeieinheit durchgeführt, die auf das Auffinden gefährlicher Personen spezialisiert ist.

SDA/oli

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