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Corona-Reportage aus FrankreichParis erwacht nur langsam aus dem Lockdown

Nicht alle halten sich an die Abstandsregeln: Grüppchen und Einzelne auf der Treppe der Basilika Sacré-Cœur in Paris.
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Wie weitermachen, wenn alles, was man liebte, im Rudel funktioniert?

Neue Normalität in Zeiten von Corona: Wenig Verkehr auf den Champs-Elysées in Paris.

74 Prozent mehr Tote in Paris

Paris im Halbschlaf: Der fast leere Trocadéro-Platz mit dem Eiffelturm im Hintergrund.

Auf dem Friedhof Père-Lachaise hat sich eine Fuchsfamilie eingerichtet

6 Kommentare
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    Karl Sutter

    In der Tat ist eigentlich in Frankreich seit Montag der Hausarrest zu Ende und man hat neu einen "Ausgangsrayon" von 100 km. Trotzdem, das Leben kommt sehr schleppend in Gang. Man hat das Gefühl, die Leute trauen sich nicht, haben Angst. Die (jetzt offenen) Läden bleiben leer, kein Ansturm, keine Hektik. Aus Paris erreichen uns die unglaubliche Nachricht, dass die Riesenhäuser Lafayette und Printemps bis Juli geschlossen bleiben. Beinahe unglaublich, die "Motoren" von Paris bleiben ausgeschaltet. Hier in Zentralfrankreich war das Virus so gut wie unbekannt, trotzdem, die Leute haben Angst. Niemand kennt jemanden der sich infiziert hat, trotzdem sie gehen nicht zum Arzt, gehen nicht zur Apotheke, huschen kurz in die Läden. Das kommt davon, wenn der eigene Präsident schreit "C'est la guerre" (März 20). Die Franzosen bekamen eine Heidenangst und fügten sich den absolut unverhältnismässigen Massnahmen. Betroffen war von Anfang an nur die Region Paris und das Elsass. Die übrigen Landesteile mussten als "Notspitäler" für diese beiden Regionen herhalten waren aber selbst kaum vom Virus betroffen. Niemand glaubt hier an eine Grenzöffnung am 15.6.. Zu sehr wird von Paris aus noch immer Angst und Schrecken verbreitet. Einer der Minister drohte gestern "Wenn ihr nicht brav seid, sperren wir Euch wieder ein". So darf man nicht mit einem Volk umgehen. Macron wird wohl abtreten müssen.