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Stadler Rails Konkurrent CRRCPeter Spuhler hat keine Angst vor dem chinesischen Giganten

Die Züge des chinesischen Staatskonzerns kommen in Europa nicht recht ins Rollen. Schwierigkeiten bereiten dem Zughersteller vor allem kulturelle Unterschiede.

Der chinesische Staatskonzern möchte in Europa Fuss fassen: Arbeiter laden in Yantai, China, eine CRRC-Lokomotive auf ein Schiff.
Der chinesische Staatskonzern möchte in Europa Fuss fassen: Arbeiter laden in Yantai, China, eine CRRC-Lokomotive auf ein Schiff.
Foto: Getty Images

Vom Moment, in dem der chinesische Zughersteller CRRC in den europäischen Markt eintritt, gibt es ein Video: Männer in gelben Westen ziehen Schutzfolien von schwarzen Triebzügen. Ein Kran hebt diese auf ein Gleis. Sie haben soeben 20’000 Kilometer per Frachtschiff zurückgelegt. Von China reisten sie zum Käufer, dem privaten tschechischen Bahnunternehmen Leo-Express.

Leo-Express hatte ihre vorherigen Züge noch beim Schweizer Anbieter Stadler Rail gekauft und mit dem Slogan «Swiss Made» Werbung gemacht. Nun verhilft sie dem Staatskonzern CRRC zum ersten Auftrag in der EU. Ein entscheidender Moment für den weltgrössten Bahnhersteller - und ein sinnbildlicher. Denn seit der Ankunft der chinesischen Züge in Tschechien ist ein Jahr vergangen. Die Züge sind aber bis heute nicht zugelassen.

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