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Protest gegen KirchenführungPfarrer im Hungerstreik erringt Erfolg

Er wollte Kirchenmann bleiben: 23 Tage harrte Pfarrer Daniel Fatzer in der Stadtkirche Saint-Laurent aus.
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Kantonskirche zahlt an Stadtkirche

«Ich würde sagen, wir haben aufgehört, Pfarrer Fatzer zu diskreditieren.»

Perry Fleury, Mitglied im Waadtländer Synodalrat

Ein Ort des Widerstands

6 Kommentare
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    Erich Brunner

    Glück dem Menschen, der in der Hölle geboren wurde, dann Zuflucht im Himmel suchte und darin erkannte, dass es dort nicht besser ist als in der Hölle. Es ist wirklich schwer zu verstehen, woraus der Glaube im Menschen entstanden ist und was die Kulturen bis heute alles damit gemacht haben, um den Menschen darin einzugrenzen. Was ich aber an diesem Pfarrer erkenne, dass er selbst einen Eigensinn inne hat und mit seinem Leben dafür einsteht. Der Eigennutz für das Wohl einer gelebten Nächstenliebe einhergeht und dem Anspruch einer missbrauchten Macht der Obrigkeit entgegensteht und wenn er auch riskiert sein Leben zu verlieren. Ich glaube auch nicht, dass das Leben es wert ist, sich für den Eigennutz, aus dem Anspruch auf ein Wahr, hinter eine selbstgefällige Obrigkeit zu stellen, worin das verraten wird, dass selbst versucht, seinem Herzen zu folgen. Unsere hierarchischen Machtsysteme richten sich nur nach dem Machterhalt und stellt den Menschen selbst nicht ins Zentrum. Sicher kommt kein Mensch darum, sich selbst immer wieder in Frage zu stellen, will er nicht diesem System aus eigener Bequemlichkeit verfallen. Für mich die grosse Herausforderung des Lebens, worin wir von jedem Menschen etwas lernen können. Ich glaube wir sind noch lange weit weg von dem, was uns an Bildern in den Schriften erhalten wurde. Egal aus welcher Religion.