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Reaktion aus SkigebietenPisten-Legenden Nadig und Alpiger leiden unter St. Galler Ski-Lockdown

Es hätte noch ein guter Winter werden können für die Sportgeschäfte von Karl Alpiger und Marie-Theres Nadig im Toggenburg und Flumserberg – doch jetzt droht das vorzeitige Aus.

Der Schnee wäre da – aber fahren auch die Bahnen? Karl Alpiger vor seinem Geschäft in Wildhaus.
Der Schnee wäre da – aber fahren auch die Bahnen? Karl Alpiger vor seinem Geschäft in Wildhaus.
Foto: Daniel Ammann

Die Schneesituation ist so gut wie seit Jahren nicht mehr zu diesem Zeitpunkt. Zuoberst in den St. Galler Skigebieten Flumserberg und im Toggenburg liegt er kniehoch. Seit Anfang Dezember laufen die Lifte, kommen die Kunden. Selbst wenn Schulen keine Schneesportlager und Firmen keine Skitage mehr durchführen, hätte es für Nadig Sport auf dem Flumserberg und Sport Karl Alpiger in Wildhaus und Alt St. Johann also zumindest noch ein guter Winter werden können. Hätte – denn nach jenem im März droht erneut ein Ski-Lockdown.

Die Sportfachgeschäfte – Sportfans jenseits der 50 dürften es schon am Namen erkannt haben – gehören zwei Schweizer Ski­legenden: Marie-Theres Nadig gilt wegen ihres Doppel-Olympiagolds 1972 in Sapporo, der Abfahrtsbronze 1980 in Lake Placid, 24 Weltcupsiegen und einem Gesamtweltcup als eine der besten Schweizer Skifahrerinnen der Geschichte, übertrumpft wohl nur von Vreni Schneider. Karl Alpiger holte an den Weltmeisterschaften 1987 und 1989 Abfahrtsbronze.

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