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Shutdown gefordertPolitische Allianz verlangt jetzt schärfere Massnahmen

Grünliberale und Grüne fordern in einem Brief an den Bundesrat Homeoffice-Pflicht und allenfalls Ladenschliessungen bis hin zu einem Shutdown – unterstützt von der SP. Selbst für die FDP sind Verschärfungen eine Option.

Geschlossen: Im Café Mill’Feuille in Luzern wird vom Personal zusammengeräumt, nachdem die Corona-Massnahmen des Bundes die Schliessung aller Restaurants und Cafés anordneten.
Geschlossen: Im Café Mill’Feuille in Luzern wird vom Personal zusammengeräumt, nachdem die Corona-Massnahmen des Bundes die Schliessung aller Restaurants und Cafés anordneten.
Foto: Urs Flüeler (Keystone)

Die Schweiz schlittert bereits zu Beginn des neuen Jahres in eine vertrackte Situation: Die Taskforce warnt eindringlich vor dem neuen mutierten Virus aus England und empfiehlt schärfere Massnahmen. Gleichzeitig sanken aber die Fallzahlen über Weihnachten deutlich. Prompt werden Forderungen laut, Restaurants wieder zu öffnen. Am Mittwoch tagt der Bundesrat. Laut mehreren Quellen liebäugelt die Regierung mit Lockerungen.

Nun setzt aber eine breite Allianz den Bundesrat unter Druck: Die Grünen und die Grünliberalen verlangen in einem gemeinsamen Brief an den Bundesrat eine Abkehr von der «Hüst-und-Hott-Politik». Statt Lockerungen seien «weitergehende Massnahmen» nötig, heisst es im gemeinsamen Brief. «Es braucht einen temporären starken Shutdown», sagt Grünen-Präsident Balthasar Glättli.

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