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Neonazi-Sänger reiste trotz Einreiseverbot nach Kaltbrunn

Trotz Einreisesperre ist der Sänger der Rechtsrock-Band Flak bei der Pnos-Feier in Kaltbrunn aufgetreten. Erst danach wurde er von der St.Galler Kantonspolizei ausgewiesen, wie diese am Donnerstagmittag bestätigte.

Am Samstagabend war die Polizei beim Gasthaus Löwen in Kaltbrunn massiv präsent. Sie konnte aber nicht verhindern, dass ein Mitglied der Band Flak ins Lokal gelangte und dort auftrat.
Am Samstagabend war die Polizei beim Gasthaus Löwen in Kaltbrunn massiv präsent. Sie konnte aber nicht verhindern, dass ein Mitglied der Band Flak ins Lokal gelangte und dort auftrat.
Manuela Matt

«Und dann waren wir schon in der Schweiz.» Mit diesen Worten beschreibt Sven Skoda, deutscher Neonazi und Gastredner bei der Feier der Partei national orientierter Schweizer (Pnos) in Kaltbrunn, auf seinem Facebook-Profil die Geschehnisse des vergangenen Samstags. In teils belustigendem Ton äussert sich Skoda zu der gegen ihn und «Phil» Neumann, Sänger der deutschen Rechtsrock-Band Flak, erwirkten Einreisesperre des Bundesamt für Polizei (Fedpol). Das Fedpol kann Einreiseverbote gegen ausländische Personen erlassen, welche die innere oder äussere Sicherheit der Schweiz gefährden. Die Gerüchte über eine Einreisesperre seien ihnen wohl bekannt gewesen. «Aber wie das mit Gerüchten so ist, wer glaubt ihnen schon.»

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