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Verstösse gegen Corona-RegelnPolizei vertreibt Autofahrer und verhaftet Demonstrant

Die Stadtpolizei Zürich musste am Samstag und Sonntag mehrfach intervenieren, um grössere Menschenansammlungen aufzulösen. Insgesamt kam es zu rund 50 Einsätzen.

Die Stadtpolizei Zürich hatte am Wochenende mehrfach mit Menschen zu tun, die sich nicht an die Corona-Regeln hielten.
Die Stadtpolizei Zürich hatte am Wochenende mehrfach mit Menschen zu tun, die sich nicht an die Corona-Regeln hielten.
Foto: Archiv Dominique Meienberg (Symbolbild)

In den meisten Fällen, bei denen die Stadtpolizei Zürich am vergangenen Wochenende gerufen wurde, musste nicht eingegriffen werden. Die geltenden Regeln seien eingehalten worden, oder die Personenansammlungen hätten sich nach einem Gespräch aufgelöst. Dies teilt die Stadtpolizei am Montag mit.

Es kam jedoch auch zu diversen Verstössen. Am Freitagabend stellten Detektive der Stadtpolizei anlässlich einer Kontrolle in einem Restaurant im Kreis 4 fest, dass im Lokal Gäste bewirtet werden. Die Gäste wurden daraufhin aufgefordert, das Restaurant zu verlassen. Der Wirt wurde wegen Widerhandlung gegen die Covid-Verordnung angezeigt.

Bei einer Kontrolle in einem Bordell im Kreis 5 wurde eine Prostituierte verzeigt, weil sie gegen die Covid-Verordnung verstiess. Der anwesende Freier wurde weggeschickt.

Beim MFO-Park wurde eine grössere Gruppierung angetroffen. Man habe die Personen auf die geltenden Bestimmungen aufmerksam gemacht, worauf diese den Park verliessen, schreibt die Stadtpolizei in ihrer Wochenend-Bilanz. Kurze Zeit später wurde dieselbe Gruppierung beim Max-Frisch-Platz, unweit des MFO-Parks, aber erneut angetroffen. Sie wurden daraufhin von der Polizei weggewiesen.

Demonstrant wurde festgenommen

Im Bereich der Waid kam es am Samstagabend erneut zu einem sogenannten Autohotspot. Wie auch schon an den vergangenen Wochenenden wurden die Autos und deren Insassen weggeschickt. Die Waidbadstrasse wurde kurz vor 22 Uhr für den motorisierten Verkehr vorübergehend gesperrt.

Bei einer Kontrolle vor einer Tankstelle im Kreis 9 wurden am Samstagabend rund 40 Autofahrer mit ihren Fahrzeugen weggeschickt, da sie sich nicht an die Vorgaben des Bundes hielten.

Bei der Kontrolle eines Tankstellenshops im Kreis 2 stellte die Stadtpolizei Zürich am frühen Sonntagmorgen fest, dass auf dem Parkplatz über 20 Fahrzeuge parkiert waren. Im und um den Shop hielten sich zudem rund 60 Personen auf, die die Abstände nicht einhielten. Der Shop wurde vorübergehend geschlossen und die Leute weggeschickt.

Am Sonntagnachmittag, kurz nach 14 Uhr, besammelten sich rund 50 Personen auf dem Sechseläutenplatz zu einer Kundgebung. Sie wurden auf die Covid-Verordnung aufmerksam gemacht und aufgefordert, den Platz zu verlassen. Ein Mann widersetzte sich den Anweisungen der Polizei und wurde festgenommen. Alle anderen verliessen nach der Aufforderung den Platz.

mst