Zum Hauptinhalt springen

«Schwerwiegende Verfahrensfehler»Postauto-Skandal: Bundesamt blitzt mit Klage gegen Ex-Chefs ab

Ein Berner Gericht weist eine Untersuchung der Vorgänge zur Subventionsaffäre zurück. Das Bundesamt für Polizei hatte gegen die gesetzliche Grundlage verstossen.


Postauto hat über Jahre zu hohe Abgeltung bezogen. Nun sollen die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

Postauto hat über Jahre zu hohe Abgeltung bezogen. Nun sollen die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.
Foto: Keystone

Die Postauto-Affäre ist um ein unschönes Kapital reicher: Eigentlich sollte das Berner Wirtschaftsstrafgericht darüber entscheiden, ob insgesamt sechs Beklagte Leistungsbetrug begangen haben. Darunter waren der ehemalige Chef von Postauto, Daniel Landolf, und der ehemalige Finanzchef der Schweizerischen Post, Pascal Koradi. Doch so weit kam das Verfahren gar nicht.

Bereits zum Start der Untersuchung machte die «SonntagsZeitung» bekannt, dass es Zweifel gibt, ob das Bundesamt für Polizei (Fedpol) in diesem Verfahren alles richtig gemacht hat. Das zuständige Wirtschaftsstrafgericht ging seit Eingang der Klage der Frage nach, ob die eingesetzten Leiter des Verfahrens dieses überhaupt hatten leiten dürfen. Denn die beiden kamen nicht etwa aus dem Fedpol selbst, sondern von extern.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.