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14’000 Privatkunden betroffenPostfinance führt für Vermögen über 100’000 Franken Negativzinsen ein

Wer beim Dienstleister nur Spar- und Zahlungskonten nutzt, muss ab Februar 2021 mit Negativzinsen rechnen. Kunden werden per Brief darüber informiert.

Bargeldbezug einer Kundin an einem Postomaten der Postfinance: Wer nur Spar- und Zahlungskonten sowie ein Vermögen von über 100’000 Franken hat, muss 2021 mit Negativzinsen rechnen.
Bargeldbezug einer Kundin an einem Postomaten der Postfinance: Wer nur Spar- und Zahlungskonten sowie ein Vermögen von über 100’000 Franken hat, muss 2021 mit Negativzinsen rechnen.
Foto: Christian Beutler (Keystone)

Die Postfinance will weitere Privatkunden per Februar 2021 mit Negativzinsen belasten. Insgesamt rund 14'000 Personen hätten am (heutigen) Donnerstag einen Brief mit der Information zur entsprechenden Gebührenanpassung erhalten, sagte ein Sprecher am Donnerstag zur Nachrichtenagentur AWP.

Sie hätten ein Vermögen von über 100'000 Franken bei der Postfinance, würden jedoch keine weitere Dienstleistungen beim Institut nutzen ausser Spar- und Zahlungskonten, erklärte er. Für alle anderen der rund 2,5 Millionen Postfinance-Privatkunden gelte weiterhin die bisherige Grenze von 250'000 Franken.

Wer keinen Brief erhalten habe, der könne ausserdem sicher sein, nicht von der Anpassung der Guthabengebühren betroffen zu sein, sagte der Sprecher.

kw/jr

SDA/anf

129 Kommentare
    Franz Kramer

    In der ganzen Zinslandschaft stehen die Kreditzinsen völlig queer in der Landschaft. Zudem sind die Zinssätze bei den Kreditkartenfirmen unvermindert hoch bei knapp 10%!!!!! Das ist doch der absolute Wahnsinn - und was macht die Politik? NICHTS.