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Versicherungen ziehen BilanzPrämien steigen wegen Pandemie-bedingter Burnouts

Mit jeder neuen Corona-Welle nehmen auch die Arbeitsabsenzen aufgrund psychischer Erkrankungen zu. Das könnte sich bald in den Beiträgen für die Krankentaggeld­versicherung niederschlagen.

Psychische Erkrankungen dauern dreimal länger als «normale» Krankheiten – das macht sie für die Versicherungen besonders teuer.
Psychische Erkrankungen dauern dreimal länger als «normale» Krankheiten – das macht sie für die Versicherungen besonders teuer.
Foto: Getty Images

Das Thema brennt den Versicherungen seit längerem unter den Nägeln. Und mit Corona ist es noch brisanter, um nicht zu sagen: virulenter, geworden: Die Zahl psychischer Erkrankungen von Beschäftigten in der Schweiz wächst rasant. Da die betroffenen Menschen meist für längere Zeit nicht arbeitsfähig sind, erwachsen der Krankentaggeldversicherung – die der Arbeitgeber abschliesst – entsprechend hohe Kosten.

«Bereits in der ersten Corona-Welle war die Zunahme bei psychisch erkrankten Mitarbeitenden erkennbar, und auch in der jetzigen Phase haben die entsprechenden Anmeldungen zugenommen», sagt Bernd de Wall, Sprecher von Allianz Suisse.

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