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FC WinterthurRalf Loose in seiner Marschtabelle

Der FCW ist nach Punkten genauso gut in die Saison gestartet wie in den ersten zwei – durchaus erfolgreichen – Jahren unter Trainer Ralf Loose. Mit dieser Ausgangslage fährt er am Dienstag zum FC Thun mit dem «Alt-Winterthurer» Carlos Bernegger.

Ralf Loose weiss, welche Schwächen es in seinem Team noch auszumerzen gilt.
Ralf Loose weiss, welche Schwächen es in seinem Team noch auszumerzen gilt.
Enzo Lopardo

Zum einen war das 2:2 des FCW im Derby eine kleine Enttäuschung, zumal der Ausgleich des FC Schaffhausen in der 87. Minute ein Eigentor war und Rückkehrer Innocent Emeghara in der 95. Minute einen Pass Samir Ramizis zwei, drei Meter vor dem leeren Tor verpasste. Zum andern aber verliess die FCW-Gemeinde die Schützenwiese zufrieden mit der Leistung. Denn auch nach diesem vierten Ligaspiel durfte man feststellen: Der FCW hat eine gute Mannschaft. Er kann, ja müsste zu einer guten Saison fähig sein.

Natürlich wäre es, wie auch Leiter Sport Oliver Kaiser gleich nach Spielschluss feststellte, reizvoll gewesen, an diesem Freitagabend und nach der Niederlage der Grasshoppers als Leader dazustehen. Aber wichtiger ist, dass die Leistungen stimmen und damit die realistischen Erwartungen bisher grundsätzlich bestätigt wurden. Platz 3 für sieben Punkte aus vier Spielen, dazu der Sieg im Cup in Tuggen vorher, ist auch in Zahlen ein guter Start. Damit ist der FCW gleichsam in der Marschtabelle seines Trainers Ralf Loose. Denn mit derselben Ausbeute und der Klassierung auf der Höhe von Rang 3 ist der FCW auch zu den ersten zwei Saisons mit Loose gestartet – und beide waren schliesslich mit dem 4. Platz am Ende Erfolge. Selbst wenn manche das Gefühl hatten, es sei noch etwas mehr möglich gewesen.

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