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Nach 96 LänderspielenRed-Ants-Stürmerin Scheidegger tritt zurück

Die Schweizer Nationalspielerin Margrit Scheidegger tritt vom Spitzensport zurück. Mehrere Verletzungen in den letzten Monaten führten kurz vor dem Saisonstart mit den Red Ants Rychenberg Winterthur zu diesem Entscheid.

Margrit Scheidegger im Dress der Schweizer Nationalmannschaft an der WM im Dezember 2019 in Neuenburg.
Margrit Scheidegger im Dress der Schweizer Nationalmannschaft an der WM im Dezember 2019 in Neuenburg.
Foto: Fabian Trees

Bereits nach der Heim-WM im Dezember und dem abrupten Saisonende im März spielte Margrit Scheidegger mit dem Gedanken zurückzutreten. Den verwarf die 96-fache Nationalspielerin jedoch wieder, denn mit den Red Ants lief es gegen Ende Saison immer besser: Im Playoff-Viertelfinal lieferten sie sich gegen Kloten-Dietlikon packende Duelle. «Es hat richtig Spass gemacht und ich war motiviert, weiterzuspielen und auch die Jungen im Verein zu pushen», sagt die 30-Jährige. Aber dann folgte eine Verletzung nach der anderen und sie entschied sich, ganz mit dem Unihockeyspielen aufzuhören. «Die Häufung der Verletzungen war einschneidend. Ich merkte, dass ich nicht noch mehr aufs Spiel setzen will», so Scheidegger.

Scheidegger blickt auf eine erfolgreiche Karriere zurück. An vier WM-Teilnahmen gewann sie dreimal Bronze und zuletzt Silber. 2009 war sie U19-Weltmeisterin. Mit den Red Ants feierte die Stürmerin zwischen 2010 und 2012 drei Schweizer Meistertitel und drei Cupsiege. Beinahe wäre sie auch Winterthurer Sportlerin des Jahres geworden. Im Februar dieses Jahres unterlag sie dem Schwinger Samir Leuppi nur knapp.