Andelfingen

Seilspringen mit akrobatischen Einlagen

Am Samstag fanden in Andelfingen die 3. Team-Schweizer-Meisterschaften im Rope Skipping statt.

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Der Lärm in der Sporthalle ist ohrenbetäubend. Junge Frauen und Männer wirbeln zu lauter Musik Springseile durch die Luft. Neben Sprüngen gehören akrobatische Einlagen beim sogenannten Rope Skipping zum Programm. Die Zuschauerinnen und Zuschauer feuern die Mannschaften an. Die Bewegungen der Turner sind so schnell, dass man beim Zuschauen fast nicht folgen kann. «Diese Kategorie nennt sich Freestyle-Show, erklärt Angelika Nobbe, Vorstandsmitglied beiSatus Dachsen, der Organisatorin des Anlasses.Bei dieser Kategorie sei eigentlich alles erlaubt, erklärt die RopeSkipping-Trainerin. «Die Athletinnen und Athleten kombinieren verschiedene Sprünge sowie akrobatische Elemente zu einer Choreografie, die zu der ausgewählten Musik passt.» Teilweise springen die Turnerinnen und Turner mit mehreren Seilen oder mehrere mit einem Seil. «Bei diesem Sport ist viel Koordination gefragt», resümiert Angelika Nobbe.

Der Sport im Team macht Spass

Julia aus Kriens hat mit Rope Skipping begonnen, weil ihre Mutter diese Sportart betreibt. Alessia, ebenfalls aus Kriens, ist von ihren Freundinnen dazu animiert worden. Den jungen Frauen macht es Spass, dass sie sich an Wettkämpfen mit anderen messen können. «Mir gefällt der Sport so gut, weil wir einen tollen Zusammenhalt im Team haben», erklärt Aline aus Dachsen. Auf die Frage, ob das Springen nicht sehr anstrengend sei, sind sich die Mädchen einig: «Wir trainieren ja mehrmals pro Woche, da kommt die Ausdauer von alleine. Und beim Seilspringen merkt man gar nicht, dass man Sport macht, es macht so viel Spass.»

Wenn man sich so unter den jungen Athleten umschaut, fällt auf, dass nur wenige Jungen zu den Teams gehören. «Bei uns sind nur zwei Jungs im Team», bestätigt Sarah, ebenfalls aus Dachsen. Auch in anderen Teams überwiegen die weiblichen Athletinnen. «Rope Skipping ist tatsächlich eher ein weiblich dominierter Sport», bestätigt Angelika Nobbe. Dies komme eventuell daher, dass schon im Kindergarten eher die Mädchen mit Springseilen spielen.

Mehrere Schweizer Rekorde gebrochen

Neben der Kategorie Freestyle-Show gibt es beim Rope Skipping eine Speed-Kategorie, dabei soll man in einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Sprünge erreichen. Bei den Anfängern beträgt die Dauer eine Minute, in der Kategorie Advanced zwei Minuten und in der höchsten Kategorie ERSO gar drei Minuten.

An den Team-Schweizer-Meisterschaften egalisierten das Team ERSO Female von Baar, das Team U15 von Satus Kriens sowie das Team Ü15 von Steffisburg in jeweils ihrer Kategorie den bestehenden Schweizer Rekord. «Andelfingen scheint ein gutes Pflaster für Rekorde zu sein», freut sich Angi Etterli, sie ist Mitglied der Fachgruppe Ropeskipping­swiss und für die Schweizer Meisterschaften verantwortlich.

Da der Sport sehr jung sei, hätten bis jetzt erst drei nationale Meisterschaften stattgefunden. «Davor trugen wir sogenannte Qualifikationswettkämpfe aus.» Aufgekommen sei der Sport in Amerika. Mittlerweile finden sich auch in der Schweiz immer mehr Anhänger.

Erstellt: 07.11.2016, 11:13 Uhr

(Video: Handyvideo: Daniela Oegerli)

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