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«Als zweitklassiger Mensch gefühlt»

Der Bundesrat hat das Kapitel der Administrativen Versorgungen aufarbeiten lassen. Nun finden mehrere Veranstaltungen dazu statt. In Andelfingen kamen Zeitzeuginnen zu Wort.

Staatsarchivar Beat Gnädinger, Zeitzeugin Marlies Landolt, Moderatorin Silvia Müller, Zeitzeugin Heidi Ambiel-Etter und Karin Fischer von der KESB diskutierten.
Staatsarchivar Beat Gnädinger, Zeitzeugin Marlies Landolt, Moderatorin Silvia Müller, Zeitzeugin Heidi Ambiel-Etter und Karin Fischer von der KESB diskutierten.
Marc Dahinden

Verarbeiten könne man das nicht, sagte Heidi Ambiel-Etter am Donnerstagabend an der Podiumsdiskussion «Fremdplatziert im Zürcher Weinland». Rund 50 Personen, vorwiegend Betroffene, hatten sich im Restaurant des Ausbildungszentrums Andelfingen versammelt.

Ambiel-Etter ergänzte: «Aber ich habe meine ganze Kindheit und Jugend vakuumiert.» Und wenn sie heute darüber spreche, dann sei es, als würde sie die Lebensgeschichte ihrer allerbesten Freundin erzählen. «Und das tut mir zwar weh, aber es macht mir auch nichts mehr. Es ist vorbei.»

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