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Bangen um Land-Art an Thur

Die Land-Art-Ausstellung an der Thur bei Andelfingen steht auf der Kippe. Damit es klappt, braucht es noch gut 10 000 Franken.

Die Bewilligungen für die geplante Land-Art-Ausstellung am Thurufer bei Andelfingen liegen zwar vor («Landbote» vom 13. Dezember). Doch noch fehlen rund 10 000 Franken für das Vorhaben der Förderorganisation Pro Weinland, das vom 7. Juli bis 1. Oktober stattfinden soll. Das Budget beträgt 58 000 Franken.Die Idee ist, dass 20 bezahlte Land-Art-Künstler und vier Schulklassen aus der Region zwischen der Altemer Brücke und der Fussgängerbrücke bei der Badi Andelfingena Naturkunst schaffen.

Vergängliche Kunstwerke

«Wir brauchen dringend Unterstützung», sagt Hannes Huggel von Pro Weinland. Denn über die Crowdfunding-Plattform wemakeit kamen bis gestern Mittag erst 9670 Franken zusammen. Damit sind 48 Prozent des Ziels von 20 000 Franken erreicht. Und es bleibt nur noch knapp eine Woche Zeit. Wird das Finanzierungsziel nicht zu 100 Prozent erreicht, gehen die zugesagten Beträge zurück an die bislang 46 Unterstützer – so wollen es die Regeln des Crowdfundings. Und eine Verlängerung der Sammelaktion ist auch nicht möglich.

Vielleicht hätten die Leute noch nicht realisiert, was der Anlass für eine Chance für das Weinland wäre, sagt Huggel. «Für die Kunst kommen Leute ins Weinland, die noch nie hier waren.» Die Region habe das Privileg einer intakten Landschaft. Und Land-Art sei die Form, um etwas in und aus der Natur zu machen für eine befristete Zeit. So werden die überraschenden, vergänglichen Kunstwerke mit nichts anderem als vor Ort vorgefundenen Materialien gefertigt und am Schluss komplett zurückgebaut. «Es wird also nichts mit dem Lastwagen herangekarrt», betont Huggel. Der Wanderweg durchs Ausstellungsgebiet ist sogar rollstuhlgängig.

Auch der Kanton hilft mit

Von Stiftungen erhielt Pro Weinland 8000 Franken zugesprochen, von Gemeinden und der kantonalen Fachstelle Kultur 10 000 Franken (noch nicht definitiv). Sollten die knapp 60 000 Franken nicht zusammenkommen, müsste die Ausstellung laut Huggel verkleinert, also mit weniger Künstlern und Installationen durchgeführt werden.

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