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Bauarbeiten am Rheinfall just vor Ostern abgeschlossen

Der Kanton Zürich hat am Rheinfall über eine Million Franken investiert. Die Bauarbeiten sind nun alle fertig.

Neuer Steg als behindertengerechter Zugang (linkes Bild) zur Bahnhaltestelle Schloss Laufen, die selber nicht behindertengerecht ausgestaltet werden kann. Die Bauarbeiten an der Schiffsanlegestelle unten am Rhein (rechtes Bild).
Neuer Steg als behindertengerechter Zugang (linkes Bild) zur Bahnhaltestelle Schloss Laufen, die selber nicht behindertengerecht ausgestaltet werden kann. Die Bauarbeiten an der Schiffsanlegestelle unten am Rhein (rechtes Bild).
zvg

Rund 1,2 Millionen Franken hat der Kanton Zürich beim Schloss Laufen am Rheinfall für mehrere Bauarbeiten investiert. Diese Arbeiten «konnten plangemäss vor Ostern abgeschlossen werden», schrieb die Baudirektion gestern in einer Mitteilung.

Zwischen der Bahnstation Schloss Laufen und der unteren Liftplattform am Rheinfall wur-de ein Verbindungssteg gebaut. Oberhalb der Schiffsstation wurde zudem der abschüssige Hang gesichert sowie die Schiffsanlegestelle selber aus den 1950er-Jahren wieder hergerichtet.

«Sehr mühsam zu begehen»

Der Zugang von der Bahnstation zur unteren Liftplattform am Rheinfall erfolgte bis anhin über einen Weg, «der insbesondere für Menschen mit körperlichen Einschränkungen nur sehr mühsam zu begehen war», heisst es in der Mitteilung weiter. Der rund 20 Meter lange Steg aus Holz und Metall habe diesen Zustand nun «deutlich verbessert». Der Steg konnte bereits Ende Januar in Betrieb genommen werden.

Um die Hangsicherung und die Instandsetzung der Schiffsan­legestelle ausführen zu können, mussten der Schiffssteg und der Wanderweg flussabwärts ins benachbarte Dachsen gesperrt werden. Ab sofort seien der Stegund der Weg wieder «uneingeschränkt benützbar», schreibt die Baudirektion weiter.

Haltestelle in der Kurve

In einer Anfrage an den Zürcher Regierungsrat zur öffentlichen Zugänglichkeit von Schloss Laufen vom November 2015 stellten zwei Kantonsräte unter anderem auch diese Frage: «Beurteilt der Regierungsrat den Zugang als ­behindertgengerecht?» Aufgrund des Kurvenradius könne die Bahnhaltestelle nicht behindertengerecht ausgestaltet werden, schreibt der Regierungsrat. Die SBB wollten aber die Zugänglichkeit verbessern. Der Kanton seinerseits plane einen Steg zwischen der Haltestelle und dem Lift, um in den Schlosshof zu gelangen – jenen Steg also, der nun fertig gebaut worden ist.

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