Andelfingen

Behörden geben Schub bei Grossfusion

Eine neue Webseite auch für Fragen zur Fusion sowie Workshops, in denen die Stimmbürger nicht nur informiert, sondern auch einbezogen werden: Jetzt wird die Bevölkerung von den Behörden ins Boot geholt.

Wie weiter in Andelfingen? Die Fusionsbefürworter gehen in die Offensive.

Wie weiter in Andelfingen? Die Fusionsbefürworter gehen in die Offensive.

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Nach Monaten des stillen Schaffens gelangen die Behörden von Adlikon, Andelfingen, Henggart, Humlikon, Kleinandelfingen und Thalheim an der Thur nun wieder offensiv an die Öffentlichkeit.

Wie schon im März 2017, als sie überraschend bekannt gaben, die zwei Fusionen der sechs Politischen Gemeinden zum einen und aller Schulen zum anderen vertieft prüfen zu wollen. Im April 2018 sagten alle Gemeinden Ja zu den Fusionsabklärungen.

Heute haben die zwei Leiter der beiden Fusionsprojekte, Hansruedi Jucker und Peter Stocker, die Medien in Andelfingen über den Stand dieser Abklärungen informiert. Äusserer Anlass war die Aufschaltung der neuen Webseite www.fusion-ra.ch, wobei «ra» für Region Andelfingen steht.

Jucker ist Gemeindepräsident von Andelfingen, Stocker Präsident der Sekundarschulgemeinde Kreis Andelfingen, die alle sechs Gemeinden umfasst. Über die beiden Fusionen abgestimmt wird in November 2020 an der Urne.

Aus sechs mach eins? Adlikon, Andelfingen, Henggart, Humlikon, Kleinandelfingen und Thalheim an der Thur wollen fusionieren.

«Wo der Schuh drückt»

Neu sind auch zwei Workshops für die Bevölkerung, die am 9. und 17. April in Andelfingen respektive Henggart stattfinden. Bis anhin war jeweils bloss von Informationsveranstaltungen die Rede. Die beiden Anlässe seien schon lange geplant gewesen, sagte Jucker. Es habe aber noch offene Fragen gegeben zum Wappen und Namen der neuen Gemeinde.

An den beiden identischen Workshops werden der Bevölkerung dazu je drei Vorschläge vorgestellt, die rechtlich zulässig sind. Darüber hinaus wolle man die Bevölkerung abholen, den Puls fühlen «und schauen, wo der Schuh drückt». Jetzt werde es konkret, so Jucker. Es gebe kritische Stimmen, «aber wir lassen uns nicht stressen». Der Abstimmungskampf gehe erst 2020 los.

Nach der in allen Gemeinden gewonnenen Grundsatzabstimmung über die Fusionsabklärungen letzten April blieb es lange Zeit ruhig. Anfang Februar nutzte die SVP Andelfingen das so entstandene Kommunikationsvakuum aus und schoss scharf gegen das Projekt. Die SVP griff mehrere Ängste in der Bevölkerung auf.

Erstellt: 21.02.2019, 17:53 Uhr

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