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Benkemer besuchen ihre – mögliche – Zukunft

Die Benkemer Bürger sind, was das Endlager angeht, etwas gebrannte Kinder. Letzte Woche besuchte eine erste Delegation aus Benken das atomare Zwischenlager im Aargau und das Felslabor im Jura. Der Besuch beeindruckte, gab aber auch zu denken.

Ein Benkemer betrachtet im Felslabor Mont Terri eine Stollenwand aus Opalinuston, in dem Forscher diverse Tests durchführen.
Ein Benkemer betrachtet im Felslabor Mont Terri eine Stollenwand aus Opalinuston, in dem Forscher diverse Tests durchführen.
Markus Brupbacher
Das Gelände des Zwischenlagers, vom Bus aus fotografiert, liegt direkt an der Aare.
Das Gelände des Zwischenlagers, vom Bus aus fotografiert, liegt direkt an der Aare.
Markus Brupbacher
Ein aufgeschnittenes Modell eines Endlagerbehälters mit den Brennelementen in der Mitte.
Ein aufgeschnittenes Modell eines Endlagerbehälters mit den Brennelementen in der Mitte.
Markus Brupbacher
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Die Strasse führt schnurgerade durch einen grossen Wald. Das flache Waldgebiet erinnert ans Niderholz am Rhein im Zürcher Weinland. Doch diese Strasse, auf welcher der Reisebus unterwegs ist, heisst Reaktorstrasse und liegt westlich von Würenlingen im Kanton Aargau. Und am Ende der asphaltierten Strasse liegt eine weitläufige Industrieanlage. Dort, direkt an der Aare, liegt das Zwischenlager (Zwilag), wo die Schweiz ihre schwach, mittel- und hoch radioaktiven Abfälle so lange lagert, bis ein Endlager gebaut ist.

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