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Braucht es einen Bewegungspark oder Vitaparcours in Gachnang?

Seit dieser Woche sind auf der Website der Gemeinde Gachnang eine Umfrage aufgeschaltet und Flyer in den Briefkästen verteilt. Darin können die Einwohnerinnen und Einwohner angeben, ob sie sich einen Bewegungspark oder Vitaparcours in ihrer Gemeinde wünschen und wie sie ihn nutzen würden.

Mehr Bewegungsmöglichkeiten für die Einwohner von Gachnang: dies fordert eine Komission.
Mehr Bewegungsmöglichkeiten für die Einwohner von Gachnang: dies fordert eine Komission.

Bereits vor einem Jahr, als die Alterskommission das neue Alterskonzept für die Gemeinde präsentierte, war darin von einem sogenannten Motorikpark die Rede. Die Erstellung eines solchen beim Skaterpark in Islikon sollte geprüft werden, hiess es damals.

Als Grundlage diente eine Bevölkerungsbefragung der über 55-jährigen Gachnangerinnen und Gachnanger. Jede fünfte Befragte Person wünschte sich damals ein besseres Angebot im Bereich Alterssport und Bewegung. Denn Gachnang wird 2030 doppelt so viele Ü65-Jährige haben wie 2016 (1150 statt 570).

Im vergangenen Jahr habe die Kommission zwei bestehende Motorikparks besucht, sagt Gesundheitsvorsteherin Karin Hollenstein, die zudem die Alterskommission präsidiert. «Dabei kam die Idee auf, das Projekt für andere Altersklassen zu öffnen, um auch jüngere Leute anzusprechen.» Deshalb habe man sich entschieden, eine zweite Umfrage durchzuführen, um das Interesse in der Bevölkerung, also «den Puls», zu fühlen.

Dabei werde auch interessant sein, welche Altersklassen sich besonders für welche Art von Infrastruktur interessieren. Weil man auch immer wieder Joggerinnen und Jogger in der Gemeinde sehe, habe die Kommission beschlossen, auch das Interesse an einem Vitaparcours zu prüfen. Derzeit gibt es in der Gemeinde keinen, der nächste ist in Frauenfeld oder Aadorf. All diese Ideen sollen zuerst auf ihr Interesse getestet werden, bevor sich die Kommission bereits an erste Abklärungen mache, sagt Hollenstein.

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