Dorf

Das Motocross-Rennen ist umgezogen

Das Motocross Zürcher Weinland findet dieses Jahr wieder statt. Nach einem Jahr Pause werden die Motore auf neuem Gelände starten.

An der Strasse zwischen Dorf und Hünikon macht ein grosser Schriftzug auf das Motocross in Dorf aufmerksam. Foto: Marc Dahinden

An der Strasse zwischen Dorf und Hünikon macht ein grosser Schriftzug auf das Motocross in Dorf aufmerksam. Foto: Marc Dahinden

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Mangels helfender Hände musste das Motocross-Rennen im Zürcher Weinland ein Jahr pausieren. Nun ist aber klar: Am 24. und 25. August findet der Anlass zum 23. Mal statt. Der Austragungsort wird jedoch ein anderer sein. Nicht wie gewohnt in Dätwil, sondern in Dorf findet es dieses Jahr statt. «Wir haben durchs Band gute Rückmeldungen erhalten», sagt Yves Moser. Er ist der Präsident des Organisationskomitees und schon seit 2013 dabei. Der Auto- und Motoclub Andelfingen und Umgebung (AMCA) organisiert das Rennen jeweils.

In Dorf hatte der Verein letzte Woche einen Infostand am Frühlingsfest aufgestellt, um die Leute zu informieren. «Wir wollten ihnen den Anlass etwas näher bringen und uns vorstellen», sagt Moser. Auch mit dem riesigen Schriftzug ihrer Internetseite möchte der AMCA auf sich aufmerksam machen. Dieser prangt auf dem Gelände, wo auch das Rennen im August stattfinden wird, oberhalb der Strasse zwischen Dorf und Hünikon. «Ich wurde schon von einigen darauf angesprochen», sagt der OK-Präsident.

Dieses Jahr startet das Motocross-Rennen mit vielen neuen Leuten im OK. «Die Hälfte der Mitglieder war schon die vorherigen Jahre dabei, die anderen sind neu», sagt Moser. Es sei jedoch nicht schwer gewesen, motivierte Helfer zu finden. «Bei der GV 2017 haben sich gleich viele gemeldet.» Dennoch sei es zu kurzfristig gewesen, den Event noch für das Jahr 2018 zu planen.

Mehr Leute am Start

«Dieses Mal erhoffen wir uns sogar noch etwas mehr Besucher als in den vorherigen Jahren», sagt Moser. Wegen des neuen Standortes seien vielleicht mehr Leute darauf aufmerksam geworden. «Und unsere Stammgäste möchten wir natürlich mitnehmen.» 2000 bis 2500 Besucher kamen in den letzten Jahren zum Rennen. Auch bei den Teilnehmern könnten es dieses Jahr mehr sein: «Es sieht so aus, als ob sich mehr Fahrer lizenzieren lassen als sonst.» Bis anhin seien es jeweils circa 400 Sportler gewesen.

«Wir haben durchs Band gute Rückmeldungen erhalten.»Yves Moser,
Präsident des Organisationskomitees

Auch Moser selbst ist während 15 Jahren bei den Rennen mitgefahren. «Ich habe mir nun andere Prioritäten gesetzt», begründet er seinen Ausstieg aus dem Wettbewerbs-Business. Denn Motocross sei ein zeitintensives Hobby. «Die Saison startet im April und dauert bis Anfang Oktober.» Neben den Rennen gehört auch körperliches Training dazu. Ausserdem muss auch die Maschine gewartet werden.

Dennoch möchte sich Moser weiter für seine Leidenschaft engagieren und organisiert darum das Motocross Zürcher Weinland. Die Fahrer werden in 14 Kategorien eingeteilt, aus denen jeweils ein Sieger hervorgeht. Von 7 bis 19 Uhr dürfen die Räder über die Pisten rasen. «So soll das Dorf nicht ständig vom Lärm gestört werden», sagt der OK-Präsident. Danach sei der Barbetrieb bis Mitternacht gestattet.

Unfälle passieren

Zudem ist der Anlass an weitere Bedingungen geknüpft, die vor allem die Sicherheit betreffen. «Wir müssen Mindestabstände einhalten», sagt Moser. Überall, wo die Zuschauer direkt an der Piste stehen, ist eine doppelte Absperrung vorgegeben. Ausserdem muss ein Abstand von mindestens zwei Metern zur Fahrbahn eingehalten werden. Da Unfälle nicht ausgeschlossen werden können: «Motocross zählt zum Extrem-Sport», sind deshalb auch drei Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort.

«Die Piste ist ein Genuss für jeden Fahrer», sagt Moser. Der Mix aus flachem Gelände und steilen Hängen sei für die Sportler ideal. Da Moser mit der Organisation voll ausgelastet ist, wird er sich das Rennen allerdings nur am Rande ansehen können.

Erstellt: 08.04.2019, 11:46 Uhr

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