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Den Deutschen mitten in die schöne Aussicht

Die Nagra hat für das Tor zum Endlager einen alten Standortvorschlag wieder ins Spiel gebracht.Von Marthalen aus ist dieser Standort zwar nicht zu sehen, dafür umso besser aus der deutschen Gemeinde Lottstetten.

Blick von der deutschen Gemeinde Lottstetten aus hinüber zum möglichen Standort des Tors zum Endlager in der Schweiz. Foto: M. Brupbacher
Blick von der deutschen Gemeinde Lottstetten aus hinüber zum möglichen Standort des Tors zum Endlager in der Schweiz. Foto: M. Brupbacher

Alpenblickstrasse, Säntisblickstrasse oder Panoramaweg: Bereits die Strassennamen in einem Wohnquartier der deutschen Gemeinde Lottstetten lassen die schöne Aussicht in die Schweiz erahnen.

Doch vor diese Kulisse könnte sich eine grosse atomare Industrieanlage schieben. Denn kürzlich hat die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) überraschend einen alten, einst verworfenen Standortvorschlag für das oberirdische Tor zum unterirdischen Endlager wieder ins Spiel gebracht (Der «Landbote» berichtete). Dieser Hauptzugang zum Lager – eine Anlage fast so gross wie die Winterthurer Altstadt – läge rund fünf Kilometer Luftlinie von Lottstetten entfernt.

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