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Der Region stehen jahrelange Debatten bevor

Wo sollen die oberirdischen Bauwerke des Endlagers hinkommen? Mit dieser Frage wird sich die Weinländer Regionalkonferenz in den nächsten Jahren beschäftigen. Konflikte sind dabei vorprogrammiert – über das Weinland hinaus.

Blick in die Vollversammlung der Regionalkonferenz vom vergangenen Donnerstagabend in Andelfingen.
Blick in die Vollversammlung der Regionalkonferenz vom vergangenen Donnerstagabend in Andelfingen.

In drei Jahren gibt die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) bekannt, in welcher der drei verbliebenen Standortregionen sie das Endlager bauen will.

Bis dahin bohrt die Nagra ab diesem Jahr in allen drei Regionen an mehreren Stellen in die Gesteinsschichten im Untergrund. Ziel der Bohrungen ist es, in jeder Region den besten Platz für das Lager in der Tiefe zu finden. Danach wird die Nagra die drei «Filetstücke», wie sie es selber nennt, miteinander vergleichen und im Jahr 2022 den am besten geeigneten Standort bekanntgegeben – im Zürcher Weinland, Unterland oder am Aargauer Bözberg.

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