Volken

Die längere Nachtruhe blieb chancenlos

Die Gemeindeversammlung in Volken stellte zur neuen Polizeiverordnung gleich drei Änderungsanträge.

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Gilt die Nachtruhe bis sechs oder sieben Uhr morgens? Darüber befanden die 28 anwesenden Stimmberechtigten in Volken an der Gemeindeversammlung vom Freitag. Der Gemeinderat der 362-Seelen-Gemeinde hatte vorgeschlagen, dass fortan von 22 bis 7 Uhr Ruhe herrschen sollte. Doch eine deutliche Mehrheit von 22 Personen wollte das nicht: Sie stimmten einem Antrag zu, der die bisherige Regelung bis sechs Uhr beibehalten wollte.

Es folgten zwei weitere Anträge. Jemand forderte, dass am Samstag bis um 20 Uhr lärmige Arbeiten wie Rasen mähen oder Altglas entsorgen erlaubt sein sollen. Der Gemeinderat hatte 18 Uhr als Grenze definiert. Der Antrag aus der Versammlung konnte sich dieses Mal jedoch nicht durchsetzen, nur drei Stimmberechtigte waren dafür. Gar nur eine Stimme erhielt jener Antrag, der landwirtschaftliche Arbeiten auch während den Ruhezeiten, beispielsweise am Sonntag, erlauben wollte. Laut der neuen Polizeiverordnung darf nur dagegen verstossen werden, wenn diese Arbeiten «witterungsbedingt oder aus anderen wichtigen Gründen» unaufschiebbar sind. Am Ende nahm die Versammlung die revidierte Polizeiverordnung mit 26 Ja-Stimmen beinahe einstimmig an.

Viertelmillion im Plus

Die restlichen Traktanden führten zu keinen Diskussionen, die revidierte Gemeindeordnung, die unter anderem höhere Finanzkompetenzen für Gemeinderat und -versammlung vorsieht, wurde zuhanden der Urnenabstimmung verabschiedet. Auch die Jahresrechnung wurde einstimmig genehmigt. Sie erzielte ein Plus von rund einer Viertelmillion Franken und lag damit über dem budgetierten Plus von 25000 Franken. Vor allem die Gemeindesteuern fielen höher als erwartet aus.

Die Abrechnung für die Installation einer neuen Heizung und eines neuen Boilers im alten Schulhaus an der Flaachtalstrasse für rund 56200 Franken löste ebenfalls keine Diskussion aus, sie lag rund 800 Franken unter dem ursprünglich genehmigten Kredit.

Erstellt: 24.06.2019, 15:33 Uhr

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