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Die tödliche Reise der Aale

Aale werden im Bodensee ausgesetzt und gefischt. Die überlebenden Tiere wollen weiterwandern, überstehen den Abstieg über die Rheinkraftwerke aber selten. Kritik ist vorhanden, schnell umsetzbare Lösungen fehlen.

Eva Wanner
Wenige bis keine Tiere überleben die Reise vom Bodensee, wo sie ausgesetzt und gefischt werden, in die Nordsee. Unterhalb von Kraftwerken finden sich immer wieder viele tote Aale.
Wenige bis keine Tiere überleben die Reise vom Bodensee, wo sie ausgesetzt und gefischt werden, in die Nordsee. Unterhalb von Kraftwerken finden sich immer wieder viele tote Aale.
PD

Die Medienmitteilung schwappte einmal quer über die Medienlandschaft. «Qualvolles Aal-Gemetzel durch Kraftwerke im Rhein», titelten der Schweizerische Fischereiverband (SFV) und die Gewässerschutzorganisation Aqua Viva.

Neu ist das Problem nicht, das auch im «Landbote» thematisiert wurde. Aale und andere wandernde Fische kommen selten lebendig durch die 21 Wasserkraftwerke am Rhein. «Nicht alle Kraftwerke haben eine Fischaufstiegshilfe, keines hat einen Fischabstieg». Das schreibt Eva Baier auf Anfrage via SFV, auf der Website von Aqua Viva ist sie als Vorstandsmitglied aufgelistet.

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