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Erstes Nest einer seltenen Schafstelze im Weinland entdeckt

Der Andelfinger Naturschutzverein spricht von einer Sensation: Erstmals konnte ein Nest mit fünf jungen Schafstelzen im Weinland nachgewiesen werden.

Eine gelbbauchige Schafstelze hat in einem Kabisfeld in Altikon gebrütet.
Eine gelbbauchige Schafstelze hat in einem Kabisfeld in Altikon gebrütet.
PD

Schafstelzen mögen Gemüse. Nicht zum Essen, da bevorzugen die Vögel Insekten und Spinnen, aber für ihre Nester. In den Lücken des Kulturlands, zwischen den Pflanzen, entsteht je nach Sorte genügend Platz, für ein kleines Zuhause.

Beim Jäten in einem Altikoner Kabisfeld entdeckten Mitarbeiter von Rathgeb Bio Anfang Juli nun ein solches Nest des bodenbrütenden gelben Vogels. Es ist das Erste im Weinland. «Dieser sichere Brutnachweis ist eine kleine Sensation, denn wir wussten bisher nicht, ob die Bruten der Schafstelze im Weinland erfolgreich sind», sagt Matthias Griesser, Präsident des Andelfinger Naturschutzvereins.

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