Flaach

Heute begann die Lese der Trauben für den «Suuser»

Nach über zwei Jahren Vorbereitung ist das Weinländer Herbstfest nun ganz nah.

Flaach ist parat: Plakat zum Weinländer Herbstfest am Ortseingang. Foto: PD

Flaach ist parat: Plakat zum Weinländer Herbstfest am Ortseingang. Foto: PD

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«Wir sind bereit», sagte Peter Brandenberger an der gestrigen Pressekonferenz auf dem Flaacher Weingut Kilchsperger. Er ist der Präsident des Organisationskomitees (OK) des Weinländer Herbstfestes, das am 28. und 29. September in Flaach stattfindet.

Die Vorbereitungen für das Fest dauern schon seit zweieinhalb Jahren an. Am Eröffnungsfest, das am Samstag, 28. September, um 10 Uhr auf dem Gemeindehausplatz startet, hält auch Regierungsrat Mario Fehr eine Begrüssungsrede. Der Ehrengast ist Verena Diener, welche die Festansprache hält.

Diener war Zürcher Regierungsrätin sowie Ständerätin und wuchs in Flaach auf. Musik machen die Brassband Posaunenchor Flaach und das extra gegründete Herbstfestchörli. Das Geräteturnen Flaachtal wird am Eröffnungsfest ebenfalls auftreten. Und schliesslich wird die historische, lange Zeit verschollene, und reparierte Glocke eingeweiht (der «Landbote» berichtete).

26 Weindegustationsstände

Nach 1989 und 1998 findet das Weinländer Herbstfest, das seit 1972 durchgeführt wird, zum dritten Mal in Flaach statt. Fast alle Weinländer Gemeindepräsidenten und -präsidentinnen hätten sich fürs Fest angemeldet, sagte Helene Staub, stellvertretende OK-Präsidentin.

«Der Aufwand war enorm viel grösser als früher.»

Das traditionelle Herzstück des Herbstfestes werden die Degustationsstände sein. 26 Weinländer Weingüter und -betriebe werden mit ihren Ständen eine Weinstrasse bilden im Zentrum von Flaach in der Nähe des Gemeindehauses. OK-Mitglied Ueli Kilchsperger vom gleichnamigen Weingut sprach von einer «grossen Vielfalt im Weinland», für die man sich nicht zu verstecken brauche.

Auch die Rebbergrundfahrten mit Traktor und Anhänger werde es wieder geben, sagte Kilchsperger. Allerdings sei es eine Herausforderung gewesen, die dafür benötigte Bewilligung zu kriegen. Auch Brandenberger sprach von einem «enorm grösseren Aufwand» als früher.

Dies sei auf verschärfte Auflagen etwa für Beizen und auf abzuschliessende Versicherungen zurückzuführen, was zu Mehrkosten führe. Wie hoch das Budget für das Herbstfest ist, wollte Brandenberger nicht sagen, nur so viel: Im Vergleich zu 1998 sei es fünfmal höher – auch aus den genannten Gründen.

Bis zu 30000 Besucher

Das OK rechnet mit bis zu 30000 Festbesuchern. Informationen zu den sehr vielen Ständen, Attraktionen und Anlässen am Herbstfest sind auf der Webseite zu finden (siehe unten). Übrigens: Mit dem Lesen der Trauben für den obligaten «Suuser» wurde heute begonnen.

Infos: www.herbstfest-flaach.ch

Erstellt: 17.09.2019, 17:25 Uhr

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