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Grundwasser blieb trotz Kraftwerk unbeschadet

Anfang der 1950er-Jahre gab es wegen des Natur- und Landschaftschutzes Widerstand gegen das Kraftwerk Rheinau. Und auch wegen des grossen Grundwasservorkommens gab es Befürchtungen, sogar aus Winterthur. Doch diese Angst blieb unbegründet.

Auch unter dem Areal der Psychiatrischen Universitätsklinik in Neurheinau (im Vordergrund) sickert Wasser des Rheins in den kiesig-sandigen Untergrund und wird dort zu Grundwasser. Im Hintergrund ist das Hauptwehr des Kraftwerks Rheinau zu sehen.
Auch unter dem Areal der Psychiatrischen Universitätsklinik in Neurheinau (im Vordergrund) sickert Wasser des Rheins in den kiesig-sandigen Untergrund und wird dort zu Grundwasser. Im Hintergrund ist das Hauptwehr des Kraftwerks Rheinau zu sehen.
Heinz Kramer

Es ist fast zehn Quadratkilometer gross und wirkt wie ein riesiger Schwamm und Filter – das Grundwasserschutzareal Rheinau.

Am Nordrand des Areals liegt die sogenannte Infiltrationsfront am Rhein: Flusswasser sickert in den kiesig-sandigen Untergrund, wird natürlich gefiltert und so zu Grundwasser (siehe Karte). Dieses Wasser bleibt aber nicht liegen, sondern fliesst mit etwa 17 Metern pro Tag Richtung Süden, geschätzte 13 500 Liter pro Minute.

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