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Hagelschäden nach Gewitter im nördlichen Weinland

Entwurzelte Bäume, zerstörte Reben, abgedeckte Dachziegel: Am späten Sonntagabend zog ein Gewitter mit Hagel und Sturmböen quer übers Weinland. Schon wieder.

romü/mst
Ein Hagelkorn schlug mitten in eine Minikiwi ein.
Ein Hagelkorn schlug mitten in eine Minikiwi ein.
Roland Müller
Der starke Wind liess Bäume entwurzel oder die Stämme brechen.
Der starke Wind liess Bäume entwurzel oder die Stämme brechen.
Roland Müller
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Auf einen hochsommerlichen Badetag, der vielerorts nochmals Temperaturen um 30 Grad brachte, folgte am Sonntagabend die Abkühlung in Form von Gewittern. Besonders heftig tobten sich diese Gewitter im Norden des Kantons Zürich aus.

Der Wetterdienst Meteoschweiz hatte im Vorfeld vor starken Gewittern gewarnt – und tatsächlich entwickelte sich am späten Sonntagabend über dem nördlichen Weinland eine sogenannte Superzelle. Dabei handelt es sich um ein besonders heftiges Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel.

Die Superzelle zog zwischen 22 und 22.30 Uhr von Rheinau quer durch das nördliche Weinland Richtung Osten über Trüllikon, Ossingen, Truttikon und weiter ins Stammertal. Der Sturm zog danach weiter bis an den Untersee und schwächte sich dort etwas ab.

Grosser Schaden

Die Schäden durch den Hagel an landwirtschaftlichen Kulturen sind beachtlich, für eine Gesamtübersicht ist es aber noch zu früh. Betroffen sind etwa Feldkulturen wie Mais, Zuckerrüben oder Sonnenblumen. Aber auch Kulturen wie Bohnen oder Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Beeren oder Minikiwis sind vom Hagel beschädigt worden.

Nach einer ersten Übersicht lag der Schwerpunkt der Schäden an den Reben zwischen Ossingen und dem Stammertal. Die Unterschiede sind teils innerhalb der gleichen Reblage gross. Der starke Wind entwurzelte einzelne Bäume und deckte Dachziegel ab.

Bemerkenswert: Das nördliche Weinland wurde nun bereits den dritten Sommer in Folge im August von starken Gewittern heimgesucht.

Am 1. August 2018 beschäftigte ein Unwetter mit seinen zerstörerischen Auswirkungen die Landwirte in den Weinländer Gemeinden. Und am 2. August 2017 war dieselbe Region von einer extrem heftigen Superzelle heimgesucht worden. Damals wurden Orkanböen bis 190 km/h gemessen und es entstanden ebenfalls grosse Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen und Gebäuden.

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