Tierseuche

Hoch ansteckende Fuchsräude befällt Hunde

Die Fuchsräude breitet sich in der Region aus. Vor allem das Weinland ist betroffen.

Ein mit Fuchsräude befallenes Tier verendet in der Regel innerhalb von drei Monaten.

Ein mit Fuchsräude befallenes Tier verendet in der Regel innerhalb von drei Monaten.

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Der Fuchs geht um. Oder besser gesagt die Fuchsräude. Die von Milben verursachte Krankheit ist hoch ansteckend und kann Haushunde und sogar den Menschen befallen.

In Weinländer Tierarztpraxen werden derzeit immer wieder Hunde gegen den Milbenbefall behandelt. «Das ist speziell», sagt Josef Föhn, Mitinhaber der Tierarztpraxis Wyland in Kleinandelfingen. Denn normalerweise sei diese Erkrankung eher selten.

«Seit diesem Jahr ist es extrem»

Die Tierseuche breitet sich aus. Das beobachten vor allem die Jäger. «Seit diesem Jahr ist es recht extrem», sagt Max Keller, Obmann im Jagdbezirk Weinland. Die Paarungszeit der Füchse, die im Januar und Februar stattfindet, habe die Ansteckungen zusätzlich erhöht.

Hunde an die Leine

Laut der Kantonalen Fischerei- und Jagdverwaltung würden aus dem ganzen Kanton Räudefälle gemeldet, besonders viele aus dem Knonauer Amt, der Stadt Zürich und aus Teilen des Weinlands.

«Wir haben keine Möglichkeit, etwas gegen den Räudebefall der Füchse zu unternehmen», sagt Urs Philipp, Leiter der Fischerei- und Jagdverwaltung.

Wichtig sei, dass kranke Tiere erlegt und verendete Füchse fachgerecht entsorgt würden. Die Jäger der Region verbreiten zudem Merkblätter und fordern Hundehalter dazu auf, ihre Vierbeiner beim Spaziergang an die Leine zu nehmen. (Der Landbote)

Erstellt: 08.03.2019, 18:21 Uhr

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