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Nagra misst mit Satelliten, in welchem Tempo sich die Bruchstücke der Erdkruste bewegen

Seit acht Jahren misst die Nagra im Weinland, wie sich der Untergrund bewegt. Die Messungen werden noch lange andauern.

Die Messstation bei Trüllikon, im Hintergrund links am Waldrand ist der Bohrplatz der Nagra zu sehen. Foto: Markus Brupbacher
Die Messstation bei Trüllikon, im Hintergrund links am Waldrand ist der Bohrplatz der Nagra zu sehen. Foto: Markus Brupbacher

Sie ist grün, umzäunt und steht auf einer Geländekuppe bei Trüllikon im Weinland. Hat die Antenne einen militärischen Zweck? Eine Tafel mit der Überschrift «GNSS-Messstation» hilft weiter. Die Abkürzung steht für Global Navigation Satellite System, ein Sammelbegriff für satellitengestützte Positionierungssysteme wie etwa GPS. Die Station bestimmt laufend ihre exakte Position, also Lage und Höhe. Dazu würden Signale von Navigationssatelliten verwendet, heisst es auf der Tafel weiter. Die Messstation sei Teil eines Messnetzes, das Wissenschaftlern Aufschluss gebe über kleinste Bewegungen im geologischen Untergrund.

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